Am kommenden Mittwoch gehören Seite eins und zwei von 20 Minuten Donat Kaufmann. Der Student hat auf der Plattform Wemakeit über 140'000 Franken gesammelt, um ein Zeichen gegen «Käuflichkeit der Medien» und die Inhaltlosigkeit des Wahlkampfs zu setzen.
Donat Kaufmann hat sich über eine Agentur bei «20 Minuten gemeldet», erklärt Geschäftsführer Marcel Kohler in einem Bericht der Neuen Zürcher Zeitung. Man habe das inhaltliche Konzept gesehen.
Nebst dem positiven Feedback auf die Aktion des Studenten werden auch kritische Stimmen laut. Manche stören sich daran, dass 20 Minuten gleich doppelt profitiert – zuerst vom Inserat der SVP und nun von der Gegenkampagne.
Auf Facebook wird Tamedia nun aufgefordert, die 138'000 Franken, die sie damit an Werbegelder einnimmt, an die Organisation Reporter ohne Grenzen zu spenden. (wid)

