Andy Müller nimmt eine neue Herausforderung ausserhalb von SRF an. Auf Anfang Juni geht der 44-Jährige als Leiter Kommunikation und Geschäftsleitungsmitglied zum Schweizerischen Arbeitgeberverband, wie es in einer SRF-Mitteilung vom Mittwoch heisst. In dieser Funktion folgt er auf Fredy Greuter, der ausserhalb des Verbands eine neue Stelle annimmt.
«Der Verband gehört zu den einflussreichsten Stimmen in Bundesbern», so Andy Müller auf Anfrage von persoenlich.com. Dem Arbeitgeberverband seien direkt und indirekt über 100'000 Unternehmen und rund zwei Millionen Arbeitnehmende angeschlossen. «Ich nehme den Arbeitgeberverband als pragmatisch wahr, immer auf der Suche nach mehrheitsfähigen Lösungen zur Stärkung eines gesunden Schweizer Arbeitsmarktes. Die Sozialpartnerschaft ist zudem kein Lippenbekenntnis. Ich freue mich darauf, diese vernünftige Politik und Werte mitprägen und nach aussen erklären zu dürfen.»
Er arbeite seit mehr als 20 Jahren in den elektronischen Medien, so Müller weiter. «Schon immer hatte ich das Ziel im Hinterkopf, in der zweiten Hälfte meines Berufslebens noch etwas anderes anzupacken. Was mir ganz wichtig ist: Mein Wechsel hat überhaupt nichts mit den vielen, aber notwendigen Veränderungen bei SRF zu tun. Es gefällt mir immer noch ausserordentlich gut hier auf der Bundeshausredaktion. Für mich persönlich bin ich aber zum Schluss gekommen, dass ein Wechsel jetzt, quasi auf dem Höhepunkt meiner Karriere bei SRF, der beste Zeitpunkt ist.»
Müller ist seit 2007 bei SRF, wo er zunächst als Korrespondent für die Region Zürich Schaffhausen tätig war. Es folgte 2011 der Wechsel zu «10 vor 10», zuerst als Produzent und Redaktor, ab 2015 als stellvertretender Redaktionsleiter. Seit Sommer 2018 arbeitet Andy Müller für die TV-Bundeshausredaktion von SRF (persoenlich.com berichtete).
Curdin Vincenz stösst zur TV-Redaktion
Auf Ende Mai wechselt Curdin Vincenz vom Bundeshausteam von Radio SRF in die TV-Bundeshausredaktion von SRF. Der 48-Jährige ist seit 1996 in verschiedenen Funktionen für Radio SRF tätig. So unter anderem als Moderator, Redaktor und Produzent bei den «Nachrichten» und «Rendez-vous» oder als Regionalkorrespondent in Graubünden und Zürich. Seit Herbst 2016 arbeitet Curdin Vincenz als Bundeshausredaktor für Radio SRF.
Curdin Vincenz folgt auf seinen Bruder Gion-Duri Vincenz. Dieser verstärkt schon ab März das Team der «Rundschau». Der 51-Jährige gehört seit 2003 zur TV-Bundeshausredaktion von SRF, hatte aber darüber hinaus ein breites Betätigungsfeld. Seinen Wechsel zur «Rundschau» verkündete Gion-Duri Vincenz bereits im November auf Twitter:
In eigener Sache: #VincenzUndVincenz schaffen Klarheit über den Seitenwechsel des Erstgeborenen. @CurdinV @SRGSSR @srfnews @SRF @SchumacherKeto #srfrundschau #srfeinfachpolitik pic.twitter.com/dVY6pQJ9Q7
— Gion-Duri Vincenz (@GionDuriVincenz) November 12, 2021
Nebst seinen Recherchen für Newssendungen und Informationsmagazine von SRF stand Gion-Duri Vincenz auch als Moderator und Aussenreporter für Abstimmungs- und Sondersendungen im Einsatz. Zudem moderierte er ab 2006 die «Tagesschau am Mittag», die Ausgabe um 18 Uhr und die «Tagesschau Nacht», später von 2014 bis 2016 die Sendung «Classe Politique». Gion-Duri Vincenz wird auch weiterhin Gesprächsrunden an den Abstimmungssonntagen moderieren, wie SRF schreibt.
Die Nachfolge von Andy Müller ist noch nicht geregelt, wie es auf Anfrage heisst. (pd/cbe)


