23.07.2008

"Blick"

Armeechef Nef fordert 20'000 Franken

Zeitung von Klage unbeeindruckt.

Armeechef Roland Nef bezichtigt die Medien einer "Rufmordkampagne" und hat gegen den "Blick" eine Klage wegen Persönlichkeitsverletzung eingereicht. Er will der Boulevard-Zeitung verbieten, überhaupt etwas über seine Beziehung mit der Ex-Freundin zu schreiben. Er verlangt zudem, dass ein allfälliges Urteil publiziert wird sowie eine Genugtuungsumme in der Höhe von 20'000 Franken und die Übernahme der Anwaltskosten. Dies berichtet der "Tages-Anzeiger" und beruft sich auf Aussagen von Ringier-Sprecher Marco Castellaneta.

Der "Blick" zeigt sich von Nefs Klage wegen Persönlichkeitsverletzung scheinbar unbeeindruckt und berichtete gestern über erschienene Sexinserate, die Namen und Telefonnummer der Ex-Freundin enthielten. Absender sei dieselbe Mailadresse gewesen, mit der Nef laut "SonntagsZeitung" im Namen der Ex auf Männerinserate geantwortet habe.


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