11.08.2025

Schweizer Monat

Chefredaktor Ronnie Grob verlässt das Magazin

Nach neun Jahren Tätigkeit für den Schweizer Monat, davon sechs als Chefredaktor, verlässt Ronnie Grob die SMH Verlag AG als Chefredaktor. Er bezieht 2026 ein Sabbatical. Eine Nachfolge ist noch nicht bestimmt.

Ronnie Grob, seit 2016 Redaktor und seit 2019 Chefredaktor des Schweizer Monats, verlässt das im Zürcher SMH Verlag erscheinende Magazin per Ende 2025. Er wird 2026 ein Sabbatical-Jahr einlegen und sich in dieser Zeit neu orientieren. Das teilte der Verlag am Montag mit.

Grob hat die Chefredaktion des seit mehr als 100 Jahren erscheinenden Autoren- und Debattenmagazins vor sechs Jahren von Michael Wiederstein übernommen.

Neue Formate in Bild und Ton

Unter seiner Leitung als Chefredaktor hat der Schweizer Monat ab 2019 das publizistische Angebt ausgebaut. Neben einem zweiwöchentlichen Newsletter «Grob gesagt», führt Ronnie Grob einen Video-Talk und einen Podcast ein, wo er prominente Gäste begrüssen durfte. So sprach Grob mit Figuren aus den unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Die Liste reicht von Niall Ferguson über Margrit Stamm bis zu Marc Trauffer.

Dr. Georges Bindschedler, Verwaltungsratspräsident der SMH Verlag AG, kommentiert Grobs Abgang gemäss Medienmitteilung folgendermassen: «Ronnie Grob ist ein unabhängiger Kopf, ein freiheitlicher Denker und ein hervorragender Publizist. Sein Abgang ist ein Verlust – er wird seinen Weg weiter gehen. Wir wünschen Ronnie Grob für die Zukunft nur das Beste.»

«Einer der wenigen Orte für Inhalte mit freiheitlicher Ausrichtung»

Ronnie Grob wird so zitiert: «Ich danke für das Vertrauen, das in mich gesetzt wurde. Der Schweizer Monat ist einzigartig – einer der wenigen Orte, wo noch menschgemachte Inhalte mit Qualität und freiheitlicher Ausrichtung publiziert werden.»

Die Regelung der Nachfolge von Ronnie Grob ist derzeit im Gang und wird zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert. (pd/nil)


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KOMMENTARE

Herbert Stauffer
14.08.2025 14:52 Uhr
"Freiheitliche Inhalte"? Ach ja stimmt, es ist ein libertäres Druckerzeugnis. Gemäss diesem leben wir ja in einer Diktatur ohne Meinungsäusserungs- oder Pressefreiheit.
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