25.02.2026

Halbierungsinitiative

Der Nein-Anteil steigt

Die SRG und 20 Minuten/Tamedia haben am Mittwoch ihre zweite Umfragewelle zu den Abstimmungen vom 8. März veröffentlicht. Beide zeigen eine ähnliche Entwicklung.
Halbierungsinitiative: Der Nein-Anteil steigt
Die Nein-Kampagne scheint Wirkung zu zeigen. (Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller)

Gemäss 20 Minuten-/Tamedia-Umfrage sind 57 Prozent der Befragten gegen die Initiative «200 Franken sind genug». 42 Prozent sind dafür. Das sind 8 Prozentpunkte weniger als in der ersten Welle. Die SRG-Umfrage kommt auf 54 Prozent Nein- und 44 Prozent Ja-Stimmen.

Die SRG-Halbierungsinitiative wird gemäss 20 Minuten/Tamedia-Umfrage nur von der Anhängerschaft der SVP mehrheitlich unterstützt - dort allerdings sehr deutlich mit 80 Prozent. Bei allen anderen befragten Parteisympathisierenden wird sie klar abgelehnt. Besonders hoch ist der Nein-Anteil bei SP, Grünen und GLP.

Die Ablehnung ist bei den Frauen mit 60 Prozent Nein stärker als bei den Männern mit 54 Prozent. In allen Sprachregionen überwiegt das Nein, am deutlichsten in der Romandie mit 60 Prozent. Weder in städtischen noch in ländlichen Gebieten findet die Vorlage eine Mehrheit. Auch in keiner Einkommensklasse reicht es für eine Zustimmung.

Eine Mehrheit erzielt die SRG-Halbierungsinitiative einzig bei den beiden jüngsten Altersgruppen der 18- bis 34-Jährigen und den 35- bis 49-Jährigen sowie bei Personen mit lediglich obligatorischer Schulbildung.

14’570 Personen aus der ganzen Schweiz nahmen am 18. und 19. Februar an der zweiten Welle der Umfrage von 20 Minuten und Tamedia im Vorfeld der eidgenössischen Abstimmungen vom 8. März teil. Die Umfrage wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut Leewas in Luzern durchgeführt.

Die zweite Welle der SRG-SSR-Trendbefragung wurde vom Forschungsinstitut gfs.bern zwischen dem 11. und dem 19. Februar bei 11’754 Stimmberechtigten durchgeführt. Yougov befragte für sein Stimmungsbarometer zwischen dem 9. und 23. Februar 3308 Stimmberechtigte über Online-Interviews. (sda/spo)


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