Dorit Bosshard übernimmt die Morgenshow

Radio Zürisee - Die 26-jährige Radiomoderatorin, zuletzt bei Radio Top, tritt per 1. November die Nachfolge von Flo Michel an, der die Sendung nach rund eineinhalb Jahren abgibt. Der Sender will künftig auch tagsüber stärker auf Moderation setzen.

Neue Stimme für Radio Zürisee: Dorit Bosshard folgt beim Seesender auf Flo Michel. «Dorit hat eine natürliche, nahbare Art am Mikrofon und ein gutes Gespür dafür, was Menschen am Morgen interessiert und unterhält», wird David Nadig, Teamleiter Programm von Radio Zürisee, in einer Mitteilung zitiert.

Bosshard hat Multimedia Production an der Fachhochschule Graubünden studiert und dabei die journalistische Vertiefung am MAZ absolviert. Nach dem Studium arbeitete sie als Moderatorin und Produzentin und durchlief parallel den Moderationslehrgang bei toxic.fm. Zuletzt führte sie bei Radio Top durch den Morgen, bevor sie sich vor rund einem Jahr eine Auszeit nahm und mehrere Monate um die Welt reiste.

Zweiter Wechsel innert eines Jahres

Es ist bereits der zweite Wechsel in der Morgenshow innert eines Jahres. Diese war erst im Februar 2025 unter dem Namen «Zürisee Hellwach» lanciert worden, moderiert im Duo von Flo Michel und Fabienne Schuler (persoenlich.com berichtete). Schuler musste den Sender im Dezember 2025 im Zuge einer «strategischen und organisatorischen Neuausrichtung» verlassen.

Im Fall von Michel sagt Geschäftsleiter Daniel Merkle auf Anfrage von persoenlich.com, es handle sich um einen einvernehmlichen Schritt: «Der Wechsel in der Morgenshow ist Teil der Weiterentwicklung unseres Programms und ein gemeinsam getragener Entscheid von Flo Michel und der Programmleitung.» Michel bringe viel Erfahrung und Formatwissen mit, das man künftig breiter im Sender einsetzen wolle. Wie genau das aussehe, werde derzeit mit ihm geklärt.

Wieder mehr Moderationen

Die Neubesetzung ist laut Radio Zürisee Teil einer breiteren Programmentwicklung: Auch am Vor- und Nachmittag soll künftig wieder stärker moderiert werden, die bisherigen längeren Nonstop-Musikstrecken werden entsprechend ergänzt. Am Musikfokus auf 80er-, 90er-Jahre und mehr ändert sich laut Sender nichts.

«Wir wollen nicht einfach mehr reden», so Merkle laut Mitteilung. «Radio soll gute Stimmung machen, Nähe schaffen und die Menschen angenehm durch den Tag begleiten. Genau diese Mischung aus Musik und Persönlichkeit wollen wir bei Radio Zürisee noch stärker spürbar machen.» Die Neuerungen sind ab dem 1. November im Programm hörbar. (pd/cbe)