07.12.2020

Neue Mitglieder

Frischer Wind beim Schweizer Presserat

Beim Presserat steigt der Frauenanteil nach der Wahl von sechs neuen Mitglieder erstmals auf über 50 Prozent.
Neue Mitglieder: Frischer Wind beim Schweizer Presserat
Susan Boos, designierte Praesidentin des Schweizer Presserates, portraitiert am 20. August 2020 in Zürich. (Bild: Keystone/Gaetan Bally)

Der Stiftungsrat hat am 26. November 2020 sechs neue Mitglieder des Schweizer Presserats gewählt. Ab dem 1. Januar 2021 stossen die Journalistinnen und Journalisten Joëlle Fabre (24heures), Michael Furger (NZZ am Sonntag), Fati Mansour (Le Temps) und Anne-Frédérique Widmann (RTS) zum Presserat; dazu kommen als Publikumsvertreter die Geschichtsprofessorin Monika Dommann (Universität Zürich) und der Anwalt Luca Allidi.


Ab Mitte 2021 übernimmt Annik Dubied (Professorin für Journalistik und Dekanin der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Neuenburg) das Präsidium der zweiten, französischsprachigen Kammer und amtiert neu als Vizepräsidentin des Presserats.

Damit setzt sich das Präsidium des Presserats künftig aus Susan Boos, der bereits gewählten neuen Präsidentin des Presserats, sowie Annik Dubied und Max Trossmann zusammen. Susan Boos' Vorgänger Dominique von Burg bleibt dem Presserat noch bis Mitte 2021 als Präsident der zweiten Kammer erhalten.

Bei der alle vier Jahre anstehenden Gesamterneuerungswahl hat der Stiftungsrat ausserdem sämtliche 15 Presseratsmitglieder bestätigt. Mit dieser Wahl steigt der Frauenanteil im Presserat erstmals in dessen Geschichte auf über 50 Prozent (11 Frauen und 10 Männer). (pd/lol)



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