29.05.2018

Digimig

Frühere UKW-Abschaltung wird geprüft

Statt erst 2024 könnte bereits drei Jahre früher definitiv auf das digitale DAB+ umgestellt werden.
Digimig: Frühere UKW-Abschaltung wird geprüft
«Radio zieht um»: Die aktuelle Informationskampagne des Bundesamts für Kommunikation. (Bild: dabplus.ch)

Bereits 2021 könnte Schluss sein mit dem analogen UKW-Radio. Die Arbeitsgruppe Digimig habe sich auf eine frühere Abschaltung geeinigt, heisst es in der «Aargauer Zeitung». Definitiv seien die Pläne allerdings noch nicht. Vor Ende Sommer 2019 werde darüber nicht entschieden, so Digimig-Präsident Philippe Zahno zu «20 Minuten». Ähnlich töne es beim Bakom.

Finanziell wäre eine raschere Abschaltung vernünftig, sagt Jürg Bachmann, Präsident des Verbands Schweizer Privatradios (VSP). Die gleichzeitige Verbreitung von UKW und DAB+ kostet Geld. Vor allem auch der SRG würde dies grosse Einsparungen bringen. Nun gelte es, einen Kompromiss zu finden, so Bachmann zu «20 Minuten».

Die digitale Nutzung von Radioprogrammen (über DAB+, TV-Netze und Internet) ist 2017 laut dem Bundesamt für Kommunikation von 54 auf 61 Prozent angestiegen (persoenlich.com berichtete). (cbe)

 



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