28.04.2026

SRG

Geschäftsbericht zeigt leichtes Minus

Die SRG hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Verlust von 2,9 Millionen Franken abgeschlossen.

Die SRG hat am Dienstag ihren Geschäftsbericht 2025 veröffentlicht. Bei einem Betriebsertrag von 1,56 Milliarden Franken schloss die SRG das Jahr mit einem Verlust von 2,9 Millionen Franken ab. Grund dafür sind einerseits tiefere Einnahmen aus der Medienabgabe und rückläufige Werbeerträge, andererseits Rückstellungen von 49,7 Millionen Franken im Zusammenhang mit dem Transformationsprozess Enavant. Mit diesen Rückstellungen sind die Sozialplankosten für den Personalabbau bis 2029 bereits in der Bilanz 2025 erfasst, wie es in einer Mitteilung heisst.

Ende 2025 beschäftigte die SRG 6766 Personen, entsprechend 5479 Vollzeitstellen – 364 Personen beziehungsweise 248 Vollzeitstellen weniger als im Vorjahr. 85,2 Prozent der Belegschaft sind dem Gesamtarbeitsvertrag unterstellt.

Bei der Nutzung zeigt sich ein gemischtes Bild: Die wöchentliche Radioreichweite sank infolge der UKW-Abschaltung Ende 2024 von 52 auf 45 Prozent der Bevölkerung. Die Gesamtnutzung blieb mit 81 Prozent (Vorjahr: 83 Prozent) hoch. Die monatlichen Besucherzahlen der Online-Angebote stiegen von 24,8 auf 26,3 Millionen.

Als publizistische Highlights des Jahres nennt der Bericht den Eurovision Song Contest in Basel, die alpine Ski-WM, die Frauenfussball-EM sowie das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest, bei denen RSI, RTS und SRF sprachregionenübergreifend zusammenarbeiteten. Beim ESC wurde laut Bericht ein Rekord bei den Barrierefreiheitsangeboten erreicht.

«Transformation, Effizienzsteigerung und Sparmassnahmen sind kein Selbstzweck. Sie dienen dem Auftrag der SRG: Alle Menschen in der Schweiz sollen sich auf qualitativ hochwertigen Journalismus und ein vielfältiges Programm verlassen können», schreiben Generaldirektorin Susanne Wille und Verwaltungsratspräsident Jean-Michel Cina im Vorwort des Geschäftsberichts. (pd/cbe)


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