13.11.2016

US-Wahlen

Grosses Interesse an TV-Sendungen

Die Präsidentschaftswahlen lockten die Schweizer aus den Federn: Während der Nacht schauten 42'000 Personen SRF 1. Die Sondersendung am Morgen erreichte einen Marktanteil von über 50 Prozent. Auch die drei grössten Privat-TV-Sender sind mit den Zuschauerzahlen zufrieden.
US-Wahlen: Grosses Interesse an TV-Sendungen
Durch die Wahlnacht auf SRF 1 begleiteten (v.l.) Stephan Klapproth, Studiogast Elisabeth Bronfen (Professorin für Englische und Amerikanische Literatur an der Universität Zürich) und Arthur Honegger. (Bild: Videostill SRF)
von Christian Beck

Da war so manch einer schlaflos: Auf dem Programm von SRF 1 stand von Dienstag auf Mittwoch die US-Wahlnacht. Von 1 bis 7 Uhr moderierten Arthur Honegger und Stephan Klapproth die Sendung aus dem Fernsehstudio Zürich.

42'000 Personen verfolgten diese Sendung durchschnittlich mit, dies entspricht einem Marktanteil von 28,5 Prozent (sogenanntes Rating 3+, das heisst alle Personen über drei Jahre in der Deutschschweiz, Anm. der Red). «Eine historische Entscheidung wie die Wahl von Donald Trump will das Publikum auch 2016 live am Fernsehen miterleben, was die hohe Beachtung unserer Wahlsendungen in der Nacht und am frühen Morgen beweist», sagt SRF-Sprecherin Andrea Wenger gegenüber persoenlich.com.
 
Einen stolzen Marktanteil von gar 50,4 Prozent erreichte die Sondersendung am Mittwochmorgen ab 7 Uhr. 133'000 Personen schalteten ihr Fernsehgerät auf den Kanal von SRF 1. Die «Rundschau Spezial» am Mittwochabend erreichte 353’000 Zuschauer und 25 Prozent Markanteil.

Gute Einschaltquoten auch bei den Privaten

Zufrieden zeigt man sich auch bei den drei grössten Schweizer Privatsendern TeleZüri, Tele M1 und TeleBärn – alle drei Sender gehören zu AZ Medien TV. Die Sondersendung am Mittwochmorgen inklusive den späteren Updates erreichte knapp 46'000 Personen.

TeleZueriUS (1)_1Moderator Markus Gilli (r.) im Gespräch mit US-Experte Erich Gysling. (Bild: Videostill TeleZüri)


Die Live-Sendung um 6 Uhr erzielte bei den 15- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 7,3 Prozent in der Deutschschweiz, respektive 20 Prozent im Grossraum Zürich. Wie der Marktanteil beim Rating 3+ aussah, wurde nicht kommuniziert.

«Auch das ‹TalkTäglich› zur US-Wahl erzielte hervorragende Zahlen», sagt AZ-Sprecherin Monica Stephani. Kumuliert 124'000 Personen sahen die Sendungen auf den Kanälen von AZ Medien TV.



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