21.12.2019

Ringier

Jonas Bayona verlässt das Izzy-Magazin

Nach zwei Jahren ist Schluss: «Ich freue mich, künftig wieder mehr mit Erwachsenen zusammenarbeiten zu können», so der 32-Jährige mit einem Augenzwinkern.
Ringier: Jonas Bayona verlässt das Izzy-Magazin
Jonas Bayona, hier mitte November 2019 beim Webstage Masters im Xtra in Zürich, verlässt das Social-Portal Izzy. (Bilder: zVg.)
von Edith Hollenstein

Jonas Bayona, Kreativchef von Izzy, verlässt das Magazin. Er bestätigt am Freitagvormittag eine entsprechende Information gegenüber persoenlich.com. Ende November habe er die Kündigung eingereicht. Ausschlaggebend dafür seien hauptsächlich zwei Gründe: Zum einen glaubt er, dass dem Portal eine Entwicklung ohne ihn guttue. «Izzy soll sich weiterentwickeln. Das geht nur, wenn neue Leute an Bord kommen, die unser Publikum mit ihren Ideen überraschen», sagt Bayona gegenüber persoenlich.com.

Zum anderen sei die Arbeit in den letzten beiden Jahren sehr fordernd gewesen. «Izzy hatte viel meiner DNA. Es war ein Herzensprojekt, meine Leidenschaft – ich konnte kaum noch eine Trennung zwischen Arbeit und Freizeit machen. Diese Intensität war sehr erfüllend, doch sie hat mich auch zunehmend beansprucht», erklärt der 32-Jährige. Was er künftig machen wird, weiss Bayona noch nicht. «Ob in den Medien oder vielleicht auch bei einer Agentur oder einem Unternehmen: Ich kann mir vieles vorstellen. Ich freue mich vor allem auch, künftig wieder mehr mit Erwachsenen zusammenarbeiten zu können», so Bayona mit einem Augenzwinkern.

Gehörte zum Gründungsteam

Die Tatsache, dass Izzy aufgrund der strikten Reichweite-Orientierung auch immer mehr Branded Content erstellt hat, sei nicht ausschlaggebend gewesen für seinen Entscheid. «Das war zwar eine höhere Belastung, aber ich empfand es immer als eine spannende Herausforderung, nach Ideen zu suchen, mit denen eine Marke die Community begeistern kann», sagt Bayona weiter. Er ist der Meinung, dass sich im Social-Media-Zeitalter Marken im besten Fall alle zwei bis drei Jahre neu ausrichten müssen. «Ich bin schlecht darin, den Status-Quo zu verwalten. Ich will kreieren und Neues voranbringen.»

Ringier lancierte mit Izzy vor zwei Jahren als Marke, die ein junges urbanes Publikum ansprechen sollte (persoenlich.com berichtete). Bayona, der vorher bei SRF gearbeitete hatte, gehörte zum Startteam. Von den Aushängeschildern des Gründungsteams (Cedric Schild, Silvia Princigalli, Anne-Sophie Keller, Miriam Suter) ist mittlerweile niemand mehr an Bord – ausser Cedric Schild.



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