In Honduras ist der Direktor eines ländlichen Radiosenders erschossen worden, der ein Anhänger des gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya war. Der 26-jährige Journalist sei auf einem Motorrad unterwegs gewesen, als er gestoppt worden sei, teilte die Polizei mit. Unbekannte Angreifer hätten dem Mann in den Kopf geschossen. Das Opfer sei später in einem Spital seinen Verletzungen erlegen.
Der getötete Journalist war Mitglied der Nationalen Front des Volkswiderstands, einer Organisation, die nach dem Sturz Zelayas vor zwei Jahren entstand. Seit 2007 sind nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten mindestens 22 Journalisten in Honduras getötet worden. (sda)

