Gross titelte der «Blick» am Freitag: «Deshalb entsorgt das SRF unsere Lieblinge» (persoenlich.com berichtete). Die «Entsorgung» von Roman Kilchsperger habe auch mit dem neuen Jugendwahn bei SRF zu tun, schreibt das Blatt. Falsch, sagt der neue SRF-Unterhaltungschef Stefano Semeria zu persoenlich.com. «Ich habe im Zusammenhang mit dem ‹Donnschtig-Jass› nie von Verjüngung gesprochen. Mir geht es – ganz unabhängig vom Alter – um die langfristige Talententwicklung in der Moderation», sagt der 52-Jährige.
Schon am Mittwoch begründete Semeria seinen Entscheid, nicht mehr auf Kilchsperger setzen zu wollen. Nach Kilchspergers Entscheid, zu Teleclub zu wechseln, sei es auf der Hand gelegen, dass nach einer neuen Moderationslösung gesucht werden müsse. Dieser Schritt sei einfach um ein Jahr vorgezogen worden.
Weiter schrieb «Blick», dass die neu angepeilte junge Zielgruppe in der neuen SRG-Konzession von 2018 expliziert erwähnt werde. Hier erklärt Semeria am Freitag gegenüber persoenlich.com weiter, dass im Bereich «Junge Zielgruppen», den er in den vergangenen 2,5 Jahren leitete, «schon viele Grundsteine für das gelegt werden konnten, was jetzt im Konzessionstext steht.» Und auf diesem Kurs wolle das SRF «sicher fortfahren». «Angebote für ein jüngeres Publikum entwickeln inzwischen alle Abteilungen bei SRF», so Semeria. (cbe)