Neue Chefredaktorin heisst Ljilja Mucibabic

Tele Top - Die 40-jährige TeleZüri-Videojournalistin wird per 1. Januar 2020 Nachfolgerin von Kathrin Röder.

Die Chefredaktion von Tele Top ist wieder komplett. Am 1. Januar 2020 übernimmt Ljilja Mucibabic den Posten als Chefredaktorin, wie der Sender mitteilt. Sie folgt auf Kathrin Röder, welche den Sender auf eigenen Wunsch per Ende Jahr verlässt (persoenlich.com berichtete).

«Mich reizt, dass ich einem jungen, dynamischen Team etwas von meinem Wissen und meiner Erfahrung weitergeben und gemeinsam spannende Sendungen gestalten kann», so Mucibabic auf Anfrage von persoenlich.com. «Ich freue mich, dass ich Akzente werden setzen können, dies als eine der wenigen Frauen in Führungsposition innerhalb der Medienbranche.»

Mucibabic ist in den Räumlichkeiten von Tele Top bereits bekannt. So war sie von 2010 bis 2011 während rund anderthalb Jahren VJ für den Nordostschweizer Regionalsender. Seither arbeitet die 40-Jährige in der Nachrichtenredaktion von TeleZüri. Erste Erfahrungen im Videojournalismus sammelte Mucibabic unter anderem als Redaktionsleiterin des Fernsehsenders ZüriPlus (heute Tele Z).

Bereits per 1. November 2019 wird Nicole Zintzsche zur stv. Chefredaktorin ernannt, heisst es weiter. Die 27-Jährige hat bei Tele Top erste journalistische Erfahrungen gesammelt und kehrte vor knapp einem halben Jahr, nach einem Abstecher zu TeleZüri, zurück nach Winterthur. Seither ist sie als VJ und Produzentin im Einsatz.

Rochaden auch bei Radio Top

Zintzsche übernimmt ihre zukünftige Aufgabe von Philippe Pfiffner, der neu die Programmleitung von Radio Top verantwortet und in einem strukturierten Prozess in die Geschäftsleitung wechselt. Der 38-jährige Winterthurer war bisher stv. Chefredaktor von Tele Top. Seine Aufgaben als Qualitätssicherer behalte er auch in seinen neuen Funktionen.

Einen Wechsel gibt es auch in der Programmleitung von Radio Top. Corinne Wacker wechselt per 1. November 2019 mit einem 40-Prozent-Pensum in die Moderation von Tele Top, wie es weiter heisst. Die 37-Jährige bleibe Radio Top aber zu 20 Prozent als Moderatorin erhalten. Die restlichen Prozente nutze Wacker für private Projekte. (pd/cbe)