Die Medienhäuser Ringier und Axel Springer suchen eine neue Heimat für 450 Journalisten, berichtet die "Schweiz am Sonntag". Im geplanten Joint Venture sollen Redaktionen mehrerer grosser Zeitschriften wie "Schweizer Illustrierte", "Beobachter" oder "Handelszeitung" unter ein gemeinsames Dach kommen.
Ganz oben auf der Liste steht das ehemalige Hero-Areal in Lenzburg. Eine Delegation der Stadt reiste diese Woche zu Ringier nach Zürich, um für den Standort zu werben.
Für den Aargau sprechen nicht nur die im Vergleich zu Zürich günstigeren Immobilienpreise, sondern auch steuerliche Vorteile. Ringier-Sprecher Edi Estermann will sich gegenüber der "Schweiz am Sonntag" zu einem Standort Lenzburg nicht äussern, bestätigt aber, dass die Medienhäuser Büros ausserhalb Zürichs in Erwägung ziehen. "Wir prüfen auch Objekte im Kanton Aargau, das ist korrekt", sagt er.
Steuerliche Aspekte würden bei der Standortsuche ebenfalls berücksichtigt. "Wir hoffen, in den nächsten Wochen eine Entscheidung zu haben", sagt Estermann. (pd)

