27.08.2013

NZZ am Sonntag

Neun neue Autoren liefern "breaking views"

Kolumnistenfront u. a. mit Jo Lang, Nicole Althaus, Marina Masoni verstärkt.
NZZ am Sonntag: Neun neue Autoren liefern "breaking views"

Die "NZZ am Sonntag" will auch künftig nicht nur auf exklusive Nachrichten setzen, sondern die Ereignisse auch prägnant, verständlich und originell kommentieren und analysieren. Deshalb wird der Meinungsteil massiv ausgebaut. "Wir wollen nicht nur breaking news, sondern auch breaking views", sagt Thomas Isler, der die Verantwortung für das Projekt trägt, gegenüber persoenlich.com.

Dazu erhält das Kolumnistenteam Verstärkung von verschiedenen Seiten. Neu für die "NZZaS" schreiben unter anderem der Schweizer Geschichtsprofessor Thomas Maissen, der ab 1. September 2013 die Leitung des deutschen Historischen Instituts in Paris übernimmt und René Scheu, der Chefredaktor und Herausgeber des liberalen Magazins "Schweizer Monat".

Sicht der Frau, aktuelle Debatten und Schlagzeile zum Wochengeschehen
Aus der Süd- und Westschweiz berichten künftig abwechselnd die ehemalige Tessiner Finanzdirektorin Marina Masoni und der Westschweizer Journalist Ron Hochuli. Ausserdem betrachten Nicole Althaus, Chefredaktorin der Zeitschrift "Wir Eltern" und Mitbegründerin des Mamablog, und Nina Streeck, Wissensredaktorin der "NZZaS", die Welt aus der Sicht der Frau. 

Der emeritierte Volkswirtschaftsprofessor der HSG, Franz Jaeger, und der Vizepräsident der Grünen, Jo Lang, werden sich neu regelmässig eine Debatte über aktuelle Themen liefern. Den ehemaligen Bundesgerichtskorrespondenten der NZZ, Markus Felber, hat die Zeitung für eine Justizkolumne an Bord geholt (persoenlich.com berichtete). Der Zürcher Werber Hermann Strittmatter wird jeweils eine Schlagzeile zum Wochengeschehen texten.

Der Zürcher alt Regierungsrat Markus Notter schreibe seine Kolumne weiter. Zudem ist im Juli für Monika Bütler die Direktorin der Solothurner Filmtage Seraina Rohrer als Kolumnistin zum Team gestossen (persoenlich.com berichtete).

TV-Kritik geplant
Bei der Auswahl der neuen Autoren habe man darauf geachtet, eine interessante Mischung aus bekannten und neuen Stimmen zu verpflichten, wie Isler erklärt. "Die neuen Kolumnistinnen und Kolumnisten vertreten eine breite Palette an Meinungen und Haltungen, sie schreiben frisch und argumentieren pointiert."

Nebst der Verstärkung der Kolumnistenfront, werde ausserdem der Nachruf ausgebaut: Neben weiteren Gefässen ist neu auch eine TV-Kritik geplant. (cb)

 



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