12.01.2024

Republik

Onlinemagazin schuldet Behörden keine Steuern

Im Herbst 2022 hat die Republik 930'000 Franken zurückgestellt und sich selbst angezeigt. Nun kann sie «aufatmen».
Republik: Onlinemagazin schuldet Behörden keine Steuern
Das Manifest der Republik auf einer Merchandise-Tasche. Die Republik startete Anfang 2018. (Bild: Keystone/Christian Beutler)

Die Republik kann Rückstellungen von insgesamt 930'000 Franken auflösen, wie sie im Newsletter vom Freitag schreibt. Die Steuer­behörden hätten nach Prüfung der Selbst­anzeige entschieden, dass das Onlinemagazin ihnen kein Geld schuldet. Ausserdem schulde das Magazin auch keine Mehrwert­steuer für interne Verrechnungen.

Im November 2022 teilte das Onlinemagazin mit, dass es womöglich die Steuern nicht richtig bezahlt und sich deshalb selbst angezeigt habe. Grund war die Spende einer Stiftung über eineinhalb Millionen Franken im Jahr 2016. Unklar war bis heute, ob dieser Betrag einer Schenkungssteuer unterliegt oder nicht (persoenlich.com berichtete).

Nun kann die Republik «aufatmen», wie sie schreibt. «Wir sind erleichtert – weil uns das Geld etwas mehr Zeit gibt, die Verkaufs­zahlen zu stabilisieren und Einnahmen und Ausgaben auszubalancieren». (wid)


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