Warum singt die Schweiz den Schweizerpsalm – und weshalb war dessen Status als Nationalhymne fast hundert Jahre lang umstritten? Dieser Frage geht Pascal Nater in seiner neuen Podcast-Serie nach. «‹Trittst im Morgenrot daher› ist eine Art investigatives Essay als Audioserie», schreibt Nater in einer Medienmitteilung. Er nähere sich der Ideengeschichte des Nationalsymbols als Audiojournalist, Bürger und Musikkabarettist an. Die vier oder fünf geplanten Episoden entstehen auf der Grundlage monatelanger Archivrecherchen und verbinden dokumentarische Fundstücke mit Musik und Sounddesign.
Zu den Gesprächspartnern gehört der Wettinger Hymnenkenner Hubert Spörri, mit dem Nater über die Entstehung des Schweizerpsalms spricht. Mit dem Meteorologen und katholischen Synodalrat Tobias Grimbacher – von Nater auch als «Theologe» bezeichnet – geht es um die Wetterphänomene im Hymnentext und deren religiöse Deutung. Für eine spätere Episode hat Nater zudem ein Gespräch mit Nina Schläfli vereinbart, Nationalrätin (SP/TG) und Präsidentin der Staatspolitischen Kommission des Nationalrats; die studierte Historikerin soll die politische Gegenwart des Themas einordnen.
Nater ist Audiojournalist, Podcaster und Theatermusiker aus dem Kanton Aargau. Für seinen Podcast «Die Giftmörderin von Suhr» über einen historischen Mordfall in seiner Wohngemeinde wurde er 2021 mit dem Medienpreis Aargau/Solothurn in der Kategorie Recherche ausgezeichnet (persoenlich.com berichtete). Das damit verbundene Preisgeld der Gottlieb und Hans Vogt-Stiftung diente laut Nater als Recherchestipendium für die neue Serie.
«Trittst im Morgenrot daher» erscheint ab 31. Juli 2026 auf den gängigen Podcast-Plattformen sowie auf pascalnater.ch. (pd/nil)

