22.01.2020

WOZ

Renato Beck startet im Ressort Politik

Der Ex-Co-Redaktionsleiter der TagesWoche arbeitet ab Februar für ein halbes Jahr bei der Wochenzeitung. «Es dauerte eine Weile, bis ich auch für mich Lehren aus dem Scheitern der TagesWoche ziehen konnte», so der 37-Jährige.
von Christian Beck

Renato Beck hat bald ein Karriereziel erreicht, wie er auf Twitter schreibt. Er wird bei der WOZ arbeiten:


Beck starte im Februar in einem 80-Prozent-Pensum im Ressort Politik. Die Anstellung sei befristet bis August. «Ich mag die WOZ wahnsinnig gerne. War schon als Jugendlicher so, obwohl ich die Hälfte der Texte nicht verstand», so der 37-Jährige auf Anfrage von persoenlich.com. «Heute steht die WOZ für mich für erstklassigen Journalismus ohne die ganzen Verrenkungen, die man andernorts machen muss, um Leser zu finden oder zumindest seinen Arbeitgeber zufriedenzustellen.»

RenatoBeck

Nach dem Aus der Basler Zeitung TagesWoche Ende 2018 habe Beck zunächst einmal Wunden geleckt. «Es dauerte eine Weile, bis ich auch für mich Lehren aus dem Scheitern der TagesWoche ziehen konnte», sagt er. «Danach hab ich mich sukzessive wieder in den Journalismus begeben und als Freier einige grössere Recherchen vollendet. Das hat zwar richtig Spass gemacht, war aber finanziell ein gröberes Desaster.»

Beck begann seine journalistische Laufbahn bei der BaZ als Freier im Sport und machte dort auch das Volontariat (MAZ). Danach war er Inlandredaktor der BaZ, anschliessend kurz in der Inlandredaktion des Blick und schliesslich fast acht Jahre bei der TagesWoche, zuletzt als Co-Redaktionsleiter.



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