28.02.2011

"NZZ"

Reto U. Schneider gewinnt Journalistenpreis Informatik

"Wünschelrute mit GPS" wurde ausgezeichnet.

Der Minister für Wirtschaft und Wissenschaft des Saarlandes, Dr. Christoph Hartmann, verleiht letzte Woche den Journalistenpreis Informatik an der Universität des Saarlandes. Die Hauptpreise gehen an Reto U. Schneider für einen Artikel im Magazin "NZZ Folio" der "Neuen Zürcher Zeitung", an Gisela Krone für eine Hörfunk-Reportage im Südwestrundfunk (SWR2 Wissen) und an Gabi Glasstetter und Uta Meyer für einen Fernsehbeitrag in der Sendung "neues" auf 3sat. Konrad Lischka wird für einen Artikel auf "Spiegel Online" mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Reto U. Schneider erhält den Hauptpreis für den Artikel "Wünschelrute mit GPS", erschienen in der Mai-Ausgabe des Magazins "NZZ Folio" der "Neuen Zürcher Zeitung": www.nzzfolio.ch

Begründung der Jury: "Im flotten Schreibstil stellt Reto U. Schneider verschiedene Forschungsprojekte rund um den Globus vor, an denen Laienwissenschaftler ("forschende Bürger") mitwirken. Ausgestattet mit Smartphones und GPS-Ortung sammeln diese Daten für den Umweltschutz, etwa über Zugvögel und Lärmbelastung, oder sie melden Psychologen ihre Glücksmomente. Schneider zeigt dabei nicht nur die vielfältigen Möglichkeiten der Informationstechnologie auf, sondern hinterfragt kritisch, inwiefern die auf diese Weise erhobenen Daten den Wissenschaftlern nützen..."

Der Jury des Journalistenpreises gehörten Dr. Christina Beck, Leiterin der Wissenschaftskommunikation der Max-Planck-Gesellschaft, Dr. Alexander Mäder, Vorsitzender der Wissenschafts-Pressekonferenz und Leiter der Wissenschaftsredaktion der Stuttgarter Zeitung, Dr. Herbert Münder, Geschäftsführer von "Wissenschaft im Dialog", Dr. Wolfgang Pohl, Geschäftsführer des Bundeswettbewerbs Informatik, Anja Geis, Programmgruppe Multimedia des Saarländischen Rundfunks, sowie Dr. Christel Weins, Across Barriers GmbH, Science Park Saar an. Die Organisation des Journalistenpreises Informatik hatte das Kompetenzzentrum Informatik der Universität des Saarlandes in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Informatik übernommen.

Für den Journalistenpreis Informatik haben 32 Autoren insgesamt 40 Beiträge eingesandt, 22 davon sind Print- und Internetartikel, 11 wurden im Hörfunk und 7 im Fernsehen gesendet. Ausgezeichnet wurden die besten journalistischen Beiträge, die in der breiten Öffentlichkeit das Interesse für Informatik wecken, Forschungsergebnisse der Informatik verständlich vermitteln, Jugendliche an das Studien- und Ausbildungsfach Informatik heranführen oder verdeutlichen, wie die Informatik heute viele Lebensbereiche unterstützt. Außerdem wurden Beiträge anerkannt, die Anstöße geben für eine gesellschaftskritische Diskussion über Möglichkeiten und Grenzen der Informatik.

Gestiftet werden die drei Hauptpreise in Höhe von jeweils 5'000 Euro vom saarländischen Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Informatik der Universität des Saarlandes. Der Sonderpreis in Höhe von 2'500 Euro wird diesmal vom Exzellenzcluster der Saar-Uni gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Informatik und dem Max-Planck-Institut für Softwaresysteme vergeben. Ziel des Journalistenpreises ist es, Beiträge zu honorieren, die in der breiten Öffentlichkeit das Interesse für Themen der Informatik wecken und das Bewusstsein für die Informatik als noch recht junge wissenschaftliche Disziplin schärfen.

Bild: Reto U. Schneider erster von links.



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