16.07.2018

Neue Zürcher Zeitung

Verlag distanziert sich von AfD-Aufruf

Die AfD-Politikerin Beatrix von Storch riet bekannten deutschen Journalisten zum Volontariat bei der NZZ. Die Mediengruppe will damit nichts zu tun haben.
Neue Zürcher Zeitung: Verlag distanziert sich von AfD-Aufruf
Die NZZ distanziert sich von einem Tweet Beatrix von Storchs. (Bild: Keystone/EPA/Omer Messinger)

Via Twitter hat Beatrix von Storch bekannte deutsche Journalisten dazu aufgefordert, sich bei der «Neuen Zürcher Zeitung» zu bewerben – mit den Worten: «Ein bisschen Grundkenntnisse können nicht schaden» (persoenlich.com berichtete).

Die NZZ distanziert sich nun in aller Form von dem Aufruf. «Es handelt sich um eine Desinformationskampagne der AfD, die sich einen Kleinkrieg mit deutschen Journalisten liefert. Mit uns hat das nichts zu tun», sagt Seta Thakur, Leiterin NZZ-Unternehmenskommunikation, gegenüber persoenlich.com. In diesem «verschärften Umfeld» werde umso deutlicher, dass es eine «liberale, neutrale Stimme wie diejenige der NZZ» auch in Deutschland brauche, so Thakur. (maw)



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Kommentare

  • Victor Brunner, 16.07.2018 18:33 Uhr
    Text aus Artikel: "dass es eine «liberale, neutrale Stimme wie diejenige der NZZ» auch in Deutschland brauche, so Thakur. (maw)". Immerhin kann Frau Thakur noch Witze machen. Weil die NZZ eben nicht liberal und neutral ist wird sie von AfD-Sympathisanten gelesen. Der Applaus für die NZZ kommt schon aus der richtigen Ecke!

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