In einer dringlichen Interpellation fragten Kantonsparlamentarier die Regierung nach ihrer Lagebeurteilung. – und ob der Kanton Bern Verträge mit der Depeschenagentur hat.
Der Stellenabbau bei der Nachrichtenagentur SDA wird zum Thema im bernischen Grossen Rat. Drei Mitglieder der SP/Juso/PSA-Fraktion haben am Mittwoch eine dringliche Interpellation eingereicht.
Sie wollen unter anderem wissen, was die Berner Regierung zur Situation der SDA sagt und was sie über den Abbau weiss. Weiter fragen sie an, ob auch das Büro Biel der SDA in Frage gestellt sei. Dieses Büro erfülle als Brückenbauer zwischen Deutsch- und Westschweiz eine wichtige Funktion.
Die Regierung soll weiter bekanntmachen, ob der Kanton Bern Verträge mit der SDA hat – und wenn ja, welcher Natur diese seien. Generell soll die Berner Regierung sagen, ob der Stellenabbau aus ihrer Sicht Auswirkungen auf die Qualität der SDA-Meldungen hat.
Der Vorstoss wurde unterzeichnet von Hervé Gullotti (SP/Tramelan), Michel Ruchonnet (SP/St-Imier) und Samantha Dunning (SP/Biel). (sda/maw)

