Am Donnerstag war der Walliser Bote für einmal als Raffeisen Bote am Kiosk erhältlich. Auch die Abonnentinnen und Abonnenten erhielten auf den ersten Blick eine Zeitung mit anderem Namen. Die ersten beiden Seiten der Zeitung waren als Anzeige der Oberwalliser Raiffeisenbank deklariert. Die Schrift und die Farbe des bezahlten Schriftzugs wurden dafür leicht angepasst.
Dennoch dürfte der eine oder andere der laut Wemf 41’000 Leserinnen und Leser die bezahlte Frontseite zumindest auf den ersten Blick als redaktionelle Leistung gelesen haben. Das Layout kam mit mittigem Frontanriss und Kommentar rechts davon ähnlich wie die redaktionelle Front daher.
-
Die bezahlte erste Seite von Raiffeisen im Walliser Boten.
-
Auch die zweite Seite der Donnerstag-Ausgabe war Werbung.
-
Auf Seite drei folgte dann die Frontseite der Redaktion.
Der Presserat hat soeben seine Richtlinien für Native Ads überarbeitet. Aktuell müssen Werbeinhalte klar als solche angeschrieben werden oder dann muss die Gestaltung ganz anders sein. Künftig sollen diese Vorgaben strikter werden und das Entweder-oder verschwinden (persoenlich.com berichtete). (wid)

