08.12.2020

Sorgfalt in der Sprache

20 Minuten setzt auf soziale Verantwortung

Bei Themen wie Antisemitismus, Sexismus, Rassismus, Homophobie, sexuelle Identität, sexuelle Gewalt an Kindern oder Zwangsehe: 17 Mitarbeitende prüfen, dass die Redaktion neutrale, nicht-verletzende Sprache verwendet.
Sorgfalt in der Sprache: 20 Minuten setzt auf soziale Verantwortung
«Powerfrauen»? Oder ist dieses Wort sexistisch? Solche Fragen beantwortet bei 20 Minuten nun ein 17-köpfiges Board. (Bild: Pixabay)

Auf Initiative der Chefredaktion hat sich bei 20 Minuten in der Deutschschweiz ein 17-köpfiges Social Responsibility Board formiert, das sich aus Mitarbeitenden der Chefredaktion, Redaktion, Bildredaktion und dem Social Media Team zusammensetzt. Die Leiterin des Boards ist Zora Schaad, Leiterin Ressort Story a.i. Die stellvertretende Leitung hat Remo Schraner, Journalist aus dem Ressort Story, inne.

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Ziel des Boards sei «die konsequente Verwendung einer politisch und gesellschaftspolitisch neutralen, nicht-verletzenden Sprache, die auf allen Kanälen, also in der App und Online, in der Zeitung, aber auch in Videos, Podcasts und auf Social Media, zum Einsatz kommen soll», wie das Gratismedium in einer Mitteilung schreibt. Dazu plant das Board ab 2021 die schrittweise Einführung verschiedener Manuals, die die Redaktion dabei unterstützen sollen, verletzende oder belastete Sprachbilder zu vermeiden. Die Manuals werden Themen wie beispielsweise Antisemitismus, Sexismus, Rassismus, Homophobie, Sexuelle Identität, sexuelle Gewalt an Kindern oder Zwangsehe umfassen.

20 Minuten wird dabei unterstützt von der Stiftung Kinderschutz Schweiz, der Stiftung Pro Mente Sana, der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus und weiteren im jeweiligen Bereich führenden Schweizer Organisationen. (pd/eh)



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Kommentare

  • Max Röthlisberger, 09.12.2020 11:05 Uhr
    Das finde ich eine gute Sache ! Bestimmt wird dann der deutschen Sprache wie auch der Rechtschreibung wieder die notwendige Aufmerksamkeit zuteil, oder ?
  • gretener adam, 09.12.2020 06:52 Uhr
    Ausgerechnet. Aber dann Leserkommentare freischalten, die klar strafrechtlich relevant sind. Zu Hauf.
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