11.09.2026

Kampagnenforum

25 Jahre Campaigning für den guten Zweck

Die Zürcher Kommunikations- und Beratungsagentur hat am Donnerstagabend ihr Jubiläum gefeiert. Aus einem 2001 gegründeten Spezialisten für politische und gesellschaftliche Kampagnen ist ein Beratungs- und Umsetzungsunternehmen für Non-Profit-Organisationen, Verbände und Behörden geworden.
Kampagnenforum: 25 Jahre Campaigning für den guten Zweck
Kampagnenforum-Gründer Andreas Freimüller führt durch 25 Jahre Einsatz für den guten Zweck. (Bild: zVg)

Weit über 500 Projekte und mehr als 120 begleitete Organisationen zählt das Kampagnenforum nach eigenen Angaben seit der Gründung. Gefeiert wurde auf der Dachterrasse des Gleis 70 in Zürich-Altstetten, mit Weggefährtinnen und Weggefährten, Partnerorganisationen, Kundinnen und Kunden sowie aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden.

Co-Geschäftsführerin Marianne Affolter, seit 2020 beim Kampagnenforum, sieht die Anforderungen an NPO und Interessengruppen gestiegen: «Ein gutes Anliegen allein reicht heute nicht mehr. Wer etwas bewegen will, muss seine Organisation strategisch führen, das politische Umfeld verstehen und Menschen erreichen und mobilisieren können», lässt sie sich in der Mitteilung zitieren.

Als Treiber dieser Entwicklung nennt das Unternehmen datenbasierte Instrumente, digitale Mobilisierung und die Entwicklung der sozialen Medien. Die Zahl der Kanäle sei gewachsen, Aufmerksamkeit dagegen zu einer knappen Ressource geworden. Co-Geschäftsführer Jérôme Strijbis wird dazu wie folgt zitiert: «Heute kann eine kleine Organisation mit den richtigen digitalen Instrumenten sehr professionell kommunizieren und mobilisieren. Aber mehr Kanäle und mehr Daten bedeuten nicht automatisch mehr Wirkung.»

Gründer Andreas Freimüller ist dem Kampagnenforum als Partner, Senior Advisor und Mitglied der Geschäftsleitung weiterhin verbunden. Er sieht vor allem das Instrumentarium im Wandel, weniger das Wesen einer Kampagne selbst: «Die Instrumente ändern sich, entscheidend bleibt, ob eine Kampagne tatsächlich etwas bewegt», so Freimüller in der Mitteilung. (pd/cbe)


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