Die Plattform verzichtet bewusst auf Follower-Zahlen und klassische Like-Buttons, schreibt We Are Very in einer Medienmitteilung. Stattdessen stehen kontextuelle Reaktionen wie «Very cool» oder «Very traurig» zur Verfügung.
Das Kernprinzip der App: Nutzerinnen und Nutzer definieren eine persönliche Leidenschaft und treten der entsprechenden Community bei. Über die Plattform sollen auch physische Treffen und Events organisiert werden können.
We Are Very wurde 2005 in Zürich gegründet und hat heute seinen Sitz in Los Angeles. Gründer Rinaldo Dieziger und CEO Kristy Sakai bezeichnen die App als Reaktion auf klassische Social-Media-Mechanismen, die auf möglichst lange Verweildauer ausgelegt seien. Die Idee zur App entstand laut Unternehmen an einem Messestand, wo Konferenzteilnehmende nach ihrer grössten Leidenschaft gefragt wurden. Acht Wochen später sei die App fertiggestellt gewesen. Sie ist kostenlos für iOS, Android und Web verfügbar. (pd/nil)

