Hirt war über 40 Jahre Polizist, die letzten zehn davon als Mediensprecher. Seit seiner Pensionierung in diesem Jahr unterstützt er BRK News aus Wigoltingen TG bei Vorträgen und Kursen.
Premiere für BRK News hatte er am Mittwoch bei der Feuerwehr Niederhasli. Zusammen mit Blaulichtreporterin Kathrin Röder, die laut einer Mitteilung über 25 Jahre journalistische Erfahrung mitbringt, zeigte er rund 20 Kaderangehörigen aus beiden Perspektiven, wie Medien an einem Schadenplatz arbeiten, welche Bilder Newsredaktionen benötigen und wo die journalistischen und ethischen Grenzen liegen.
«Medienschaffende dürfen nicht als Feinde angesehen werden», sagt Hirt. Die Medienarbeit sei vielmehr eine Chance, gesehen zu werden. Es gebe zwar auch Medienschaffende, denen Klicks wichtiger seien als ein persönliches Schicksal. «Selten allerdings, der Grossteil der Medienschaffenden hält sich an die Regeln.»
Die Feuerwehr Niederhasli hatte den Vortrag wegen des veränderten Umfelds gebucht. «Wir werden immer häufiger fotografiert oder gefilmt, vor allem mit Handys. Deshalb wollten wir wissen, welche Rechte und Möglichkeiten wir haben», sagt Kommandant Urs Seiler. Laut BRK News führen oft Kleinigkeiten zu Missverständnissen, etwa Bilder von Einsatzkräften, die Pause machen, während im Hintergrund ein Haus brennt. (pd/cbe)


