22.06.2015

Lobbyisten

Knatsch im Bundeshaus

Andreas Hugi attackiert Victor Schmid nach seiner Kritik an "Wandelhallenpredigern".

Die Markwalder-Affäre zieht weitere Kreise. Mittlerweile haben auch die professionellen Lobbyisten Knatsch untereinander. So zeigt sich Victor Schmid, Mitbegründer und Senior Partner von Neef.Schmid.Konsulenten, im "Magazin“ vom Samstag angewidert über die Newcomer im Bundeshaus. Unter anderem verurteilt der ehemalige Bundesrat-Cotti-Berater im Artikel das "Lobbying mit gezinkten Karten“ und "fordert eine Rückbesinnung auf das, was gut und recht ist.“ Im Visier hat er vor allem die "Wandelhallenprediger“ unter seinen Berufskollegen, "die auf frère et cochon machen“.

Mit dieser Aussage stösst er nicht überall auf Gegenliebe. Angesprochen fühlt sich Andreas Hugi, Mitinhaber von furrerhugi, der wohl bekanntesten Lobbying-Agentur der Schweiz. Auf Facebook wehrt er sich gegen die Aussagen Schmids und bezeichnet sie als "Armutszeugnis“. Dies sei der beste Beweis, so Hugi, "wenn neidische alte Berufskollegen beim Lobbyistenfresser-Artikel im 'Magazin' als Zeuge dafür herhalten müssen, dass früher alles besser war und die 'Newcomer' das Lobbying in Bern an die Wand fahren. Tja, kann man machen.“ (ma)

Bilder: zVg/"Magazin"



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