15.06.2004

SPRG

Statements und gute Wünsche zum Jubiläum

50 Jahre Schweizerische Public Relations Gesellschaft.

Die Schweizerische Public Relations Gesellschaft SPRG feiert am Freitag in Thun ihr 50-jähriges Bestehen. Grund genug für Medienpartner "persoenlich.com", beste Wünsche und Statements der Branche zum Jubiläum zu veröffentlichen:

"Da hält man innerhalb der Kommunikationswirtschaft doch immer noch fest, dass die Disziplin Public Relations eine noch junge sei. Eine, die bisher wenig Geschichte geschrieben habe und zum Teil noch grün hinter den Ohren sei. Eine, deren Stellenwert und Bekanntheitsgrad noch weiter auszubauen und zu zementieren ist. Ist die SPRG nun 50 Jahre alt oder erst 50 Jahre flügge? Der Weisheit letzter Schluss wird wohl in beidem liegen. Einerseits hat sich die SPRG in den vergangenen fünfzig Jahren zu einem ernst genommenen Branchenverband der PR-Schaffenden entwickelt Sie hat seit ihrer Gründung ganz besonders der Aus- und Weiterbildung grosse Beachtung geschenkt, damit Spezialisten am Werk sind, die von ihrem Metier etwas verstehen und dieses seriös und fachlich gut ausgerüstet ausüben. Sie bietet ihren Mitgliedern in den sieben Regionalgesellschaften auch mannigfaltige Veranstaltungen und vor allem ein nicht zu unterschätzendes Netzwerk. Auf der anderen Seite weiss die SPRG, dass in ihr noch grosses Entwicklungspotenzial schlummert und sie noch einen langen Weg vor sich hat, um den Public Relations und seinen Ausübenden hier zu Lande zu mehr Image zu verhelfen. So gesehen ist die SPRG bestimmt nicht in die Jahre gekommen. Im Gegenteil, sie hat nun weitere 50 Jahre vor sich, um aufzuzeigen, wie wichtig und unerlässlich Public Relations sind."

Mireille E. Saucy BR/SPRG, Präsidentin SPRG.

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"Die SPRG heisst so, weil sie für diejenigen Kommunikationsspezialisten einsteht, die Sehr Professionell Ratschlag Geben. Und durch die Trägerschaft der Eidgenössischen Berufs- und Höheren Fachprüfungen sorgt sie dafür, dass der Wirtschaft gut ausgebildete Fachleute zur Verfügung stehen."

Jean-Marc Hensch, Präsident Prüfungskommission SPRG.

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"Die Aufgaben und Funktionen innerhalb der PR- und Kommunikationsbranche sind heute so vielfältig wie noch nie. Entsprechend rasant entwickeln sich die Anforderungen an die Berufsleute. Neue Ausbildungsangebote und Diplome schiessen wie Pilze aus dem Boden. Für Arbeitnehmer und Arbeitgeber wird es immer schwieriger, den Überblick zu behalten und die Spreu vom Weizen zu trennen. Orientierungshilfen und sichere Werte sind gefragt. Wer könnte diese besser bieten als die 50-jährige Schweizerische Public Relations Gesellschaft?"

Peter Zoebeli, Kommissionspräsident der Berufsregisterkommission BR/SPRG.

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"Das Schweizerische Public Relations Institut SPRI, heute eine unabhängige Stiftung, gratuliert der SPRG zum 50-jährigen Bestehen. Und dankt ihr: Die SPRG war vor 35 Jahren unsere Gründerin -- eine Berufsorganisation, die aus Überzeugung, in Milizarbeit und ohne staatliche Subventionen Grundlegendes geschaffen hat und schafft. In einem Umfeld voller neuer Herausforderungen freuen wir uns über unsere Partnerschaft und wünschen der Jubilarin weiterhin viel Erfolg."

Cyril Meier, Direktor Schweizerisches Public Relations Institut SPRI.

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"Ein grosses Dankeschön gebührt der SPRG, denn sie bietet auch globalen Institutionen, wie der International Public Relations Association IPRA, einen festen Platz unter ihrem Dach."

Daphne M. Rohr BR/SPRG, Mitglied des Board of Directors, International Public Relations Association IPRA.

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"In der Informationsüberflutungsgesellschaft, in welcher jedermann jederzeit jedem jedes mitteilt, ist der Wettbewerb um Aufmerksamkeit und Wahrnehmung zu einer Schlüsseldisziplin geworden, die SPRG somit zu einer Vereinigung von Schlüsselpersonen. Hiess die Erfolgsdevise vor fünfzig Jahren -- und auch wesentlich später noch -- 'Maximize the Content' gilt heute mehr denn je 'Reduce to the Max'. Was sich so leicht anhört, ist in der Praxis gar nicht so leicht umzusetzen. Formalistische Vorschriften staatlicher Provenienz verordnen immer öfter das Gegenteil. Dicke, amerikanisch geprägte Geschäftsberichte mit ihrem die Hauptaussagen völlig verwischenden Informationswust stehen beispielhaft für diesen Trend. Die Vorstellung, zehnzeilige Wetterprognosen mit einem hundertzeiligen Disclaimer versehen zu müssen, ist so abwegig bald nicht mehr. Umso mehr gilt es, durch kluge Kommunikationsarbeit den Kern der Dinge herauszuschälen und sichtbar zu machen. Dazu braucht es Professionalität, Neugier und den Mut, Unklares zu hinterfragen. Und es bedarf darüber hinaus des Engagements in der Öffentlichkeit, damit eine solche Herstellung von Glaubwürdigkeit auch in der kommerziellen Kommunikation nicht unter dem Vorwand der Transparenz in ein letztlich das Gegenteil bewirkendes Korsett eingebunden wird. Public Relations heisst -- auch -- Meinungsgestaltungsfreiheit. Dies wünsche ich der SPRG für die nächsten 50 Jahre."

Ulrich Bollmann, VR-Präsident Burson-Marsteller und Präsident des Bundes der PR-Agenturen der Schweiz BPRA.

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"Die Schweizerische Public Relations Gesellschaft hat in den letzten 50 Jahren sehr viel zum Verständnis und zur Akzeptanz des PR-Berufsstandes beigetragen. Der im Moment stattfindende Generationenwechsel an der Spitze Schweizer Unternehmen bringt zum Teil auch ein Mentalitätswechsel im Verständnis von Public Relations als Wertschöpfungsfaktor für das Unternehmen mit sich. Trotzdem gibt es bei Unternehmen und in der Öffentlichkeit noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten. Ich bin überzeugt, dass die Schweizerische Public Relations Gesellschaft sich dieser Aufgabe bewusst ist und sie auch dementsprechend wahrnehmen wird. Ich wünsche mir, dass das 50-Jahr-Jubiläum auch Auftakt zu dieser neuen Kommunikationsoffensive ist."

Alfredo Schilirò, Präsident Zürcher Public Relations Gesellschaft ZPRG.

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"Gute Kommunikation war und ist Vertrauenssache. Damit das auch in Zukunft so bleibt, braucht es Institutionen, die über Qualität und Professionalität der Kommunikation wachen. Ich bin froh, dass die SPRG diese Aufgabe übernimmt, und bin überzeugt, dass sie auch noch die nächsten 50 Jahre kein Auge zudrücken darf und äusserst wachsam sein muss."

Fritz Sterchi, Präsident Berner Public Relations Gesellschaft BPRG.

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"Während vielen Jahren wurden uns die verschiedensten Aspekte eines wirklich facettenreichen Berufs beigebracht, was wir auch im Tessin in der Ausbildung weitergegeben haben. Unter anderem auch die Kunst des Schreibens und Redigierens. Ich wünsche mir, dass wir in Zukunft verstärkt auf einen Aspekt der Public Relations fokussieren: Denjenigen des Zuhörens und des Verstehens. Menschen zu verstehen, heisst aber nicht nur ihren Worten zuzuhören, sondern auf den Menschen einzugehen, der dahinter steht."

Mario Maccanelli, Società Ticinese Relazioni Pubbliche STRP.

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"Die SPRG hat in den vergangenen 50 Jahren seit ihrem Bestehen viel für die relativ junge Disziplin Public Relations getan. Sei dies im Bereich der Ausbildung von PR-Profis oder generell um die PR einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Sowohl in Unternehmen und in Organisationen als auch auf politischer Ebene ist man sich heute der Wirkung von guter Öffentlichkeitsarbeit bewusst und setzt sie entsprechend ein. Wir sind überzeugt, dass professionelle Public Relations in Zukunft noch an Wichtigkeit gewinnen werden. Auch wenn durch den Verband bereits viel erreicht wurde, gilt es deshalb erst recht, die Qualität auf allen Ebenen zu sichern, ja sie zu verbessern. Und dafür brauchen wir auch in Zukunft die SPRG."



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