The One Club und der Art Directors Club (ADC) fusionieren und gründen «The One Club for Creativity», wie ADC in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt. Die Genehmigung durch das New York State Attorney General's Office steht noch aus. The One Club und ADC sind zwei der meistrespektierten Non-Profit-Organisationen, die der kreativen Kommunikation und Designwirtschaft dienen.
José Mollá (siehe Bild im Tweet), Vorstandsvorsitzender von The One Club, wird seine Rolle als Vorsitzender im neuen Unternehmen fortsetzen.
The One Club and Art Directors Club merge to form The One Club for Creativity @OneShow @ADCGlobal https://t.co/Bp4cAsjtc3 pic.twitter.com/FKaod1dmty
— Ad Age (@adage) 4. Oktober 2016
Philippe Meunier, Präsident von ADC und Chief Creative Officer sowie Mitbegründer der kanadischen Agentur Sid Lee, wird Teil des neuen Vorstands.
Das neue Unternehmen wird als Dachorganisation für «The One Show», «ADC Annual Awards», «Young Guns» und deren Entsprechung «Halls of Fame» fungieren. Ausserdem wird sie auch für Ausbildung und Diversitätsprogramme zuständig sein.
Kein Thema für ADC Switzerland
Auch an ADC Switzerland ist diese Fusion nicht spurlos vorbei gegangen. «Ich hatte im Mai ein Gespräch in New York mit One Show bezüglich möglicher Kooperationen auch in der Schweiz», sagt ADC-Switzerland-Präsident Frank Bodin auf Anfrage von persoenlich.com.

Ein Zusammenschluss mit dem ADC Switzerland sei allerdings völlig ausgeschlossen. «Der ADC Switzerland als Vereinigung der führenden Kreativen der Kommunikationswirtschaft ist eine Schweizer Organisation und ist der Schweiz verpflichtet.» Dies erstens mit der Durchführung der «Schweizer Kreativmeisterschaft», welche die Benchmarks für das Schaffen in der Schweiz setze. Und zweitens mit der Förderung von Kreativen und Strategen mittels des Young ADC und der neuen AdSchool. Alles geschehe im Hinblick auf die Förderung der kreativen Qualität und damit einem Mehrwert für die Auftraggeber.
«Die Marke ADC steht rund um die Welt für höchste kreative Qualität in den einzelnen Ländern. Entsprechend wertvoll ist sie. Als Präsident des ADC Switzerland bin ich letztlich Gralshüter dieser wunderbaren Marke – eine Namensänderung wäre Zerstörung von Markenkapital und Unsinn», so Bodin weiter.
Hingegen findet es Bodin wichtig und richtig, dass sich der ADC in der rasch verändernden Welt ebenso rasch verändere. «Was unser Vorstand beim ADC Switzerland in den vergangenen Jahren ja exemplarisch gezeigt hat, unter anderem auch mit vielfältigen Kooperationen.» (pd/clm)


