06.10.2014

Leo Burnett

#SagesderSchweiz

Auffällig rote Inserate wie dieses, haben Sie heute ziemlich sicher nicht zum letzten Mal gesehen. Mit 480 Inseraten in zwei Monaten ist "SagesderSchweiz" eine der grössten Printkampagnen der letzten Jahre. Damit will der Verband Schweizer Medien beweisen, dass Print nicht tot oder langweilig ist. "Inserate erreichen noch immer Millionen", so die Botschaft. Warum setzt der Verband aber nicht nur auf Print, sondern auch auf Twitter, Instagram und Facebook? Zum Kampagnenstart vom Dienstag stellt persoenlich.com die von Leo Burnett verantwortete Kampagne vor.
Leo Burnett: #SagesderSchweiz

"Print bewegt. Auch im digitalen Zeitalter": Wie bereits vor Wochen am Medienkongress in Interlaken angekündigt (persoenlich.com berichtete), will der Verband Schweizer Medien diesen Beweis ab Oktober mit einer grossen Kampagne antreten. Dabei wird Print im Verbund mit Online als "emotionales sowie vielbeachtetes Medium ins Gespräch gebracht", wie die verantwortliche Agentur Leo Burnett in einer Mitteilung schreibt.

Print habe sich in den vergangenen Jahren "total unterverkauft" und "ungenügendes Marketing betrieben". "Andere Gattungen haben das besser gemacht und auch viel mehr Geld in die Hand genommen. Es brauchte Zeit, bis wir alle wichtigen Entscheidungsträger im Verband Schweizer Medien von der Dringlichkeit überzeugen konnten, etwas zu unternehmen, um den Rückgang der Printwerbung aufzuhalten", sagt Peter Wanner, Präsidiumsmitglied beim Verband und Leiter des Departementes Werbemarkt im Interview mit persoenlich.com

Auf zahlreichen Inseraten in den Schweizer Zeitungen und Zeitschriften wird jeder und jede - vom Teenager zur Grossmutter, vom Büezer zur Bankerin - die Möglichkeit haben, der Schweiz etwas mitzuteilen, was ihn oder sie bewegt. Über die Website sagesderschweiz.ch sowie Twitter, Instagram und Facebook werden die Aussagen gesammelt (#sagesderschweiz).

Eine Auswahl publizieren die Verantwortlichen auf sagesderschweiz.ch und – schwergewichtig - in Inseraten. Die Aussagen für die ersten Inserate wurden im Vorfeld der Kampagne per Strassenumfrage ermittelt. Hinzu kommen Statements von Prominenten.

Als Information für den Werbemarkt wollen die Werbeagentur und der Verband Fakten zur Stärke von Printanzeigen liefern. "Per Mailings werden Studien präsentiert, die untermauern, wie Print Menschen, Märkte und Marken bewegt", heisst es in der Mitteilung.

Verantwortlich beim Verband Schweizer Medien: Hanspeter Lebrument (Präsident), Peter Wanner (Vorsteher Departement Werbemarkt), Verena Vonarburg (Direktorin), Andreas Häuptli (Leiter Marketing); verantwortlich bei Leo Burnett: Johannes Dörig, David Hugentobler, Ilija Gautschi, Vanessa Mermoud, Bastian Otter (Kreation), Pablo Schencke (CD), Johannes Raggio (ECD), Isabelle Meier, Tobias Schoen, Nadine Stüssi (Beratung), SMLY (Social Media Agentur), ContentFry (Social Aggregator). (pd/eh)



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