17.07.2015

Uber

7,3 Millionen Dollar Strafe

Fahrdienst-Anbieter verweigerte Weitergabe interner Daten.

Der umstrittene Fahrdienst-Anbieter Uber soll in Kalifornien eine Strafe in Höhe von 7,3 Millionen Dollar zahlen. Denn das Unternehmen hat sich geweigert, interne Daten an die Behörden weiterzugeben.

Uber teilte mit, es sei "tief enttäuscht" von der Entscheidung der Regulierungsbehörde für öffentliche Dienstleistungen und werde sie anfechten.

Die Regulierungsbehörde hatte von Uber Informationen darüber verlangt, inwieweit die Fahrzeuge von Uber für Behinderte geeignet seien, wie viele Kundenanfragen die Fahrer abgelehnt hätten und welches die Ursachen von Unfällen mit einem Uber-Fahrer als Beteiligte seien.

Eine Uber-Sprecherin sagte, das Unternehmen habe der Behörde bereits "erhebliche Datenmengen" zur Verfügung gestellt. Bei der Weitergabe zusätzlicher Informationen riskiere Uber, die Privatsphäre von Fahrern und Fahrgästen zu verletzen. Die Weitergabe solcher Daten "dient nicht der Verbesserung der öffentlichen Sicherheit", kritisierte sie.

Uber vermittelt über Smartphone-Apps und im Internet Fahrten in verschiedenen Angebots- und Preisklassen. Für Ärger sorgt vor allem der Dienst UberPop, der sich auf private Gelegenheitsfahrer und deren Autos stützt. (sda)

 

 


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