Die Bundeskanzlei hat der Berner Firma Apps with love den Auftrag für die Entwicklung der Bundesrats-App erteilt. Der Zuschlag vom 23. Juni ist nach unbenutzter 20-tägiger Rekursfrist nun rechtskräftig, wie die Bundeskanzlei am Dienstag mitteilte. Dem Zuschlag ging ein mehrjähriger Projektverlauf voraus: Die Konzeptphase für die App war Anfang 2024 eingeleitet und im Juni 2025 abgeschlossen worden (persoenlich.com berichtete).
Die App soll Informationen von Bundesrat und Bundesverwaltung – von Medienmitteilungen über Beschlüsse bis zu Reden – gebündelt und personalisiert auf Smartphones bringen. Sie stützt sich dabei auf das bestehende Redaktionssystem des Bundes, wodurch keine neuen Inhalte geschaffen werden müssen. Das Informationsangebot wird mit den bestehenden personellen Ressourcen umgesetzt.
Gemäss der Ausschreibung auf simap.ch gingen drei Angebote ein. Über die zehnjährige Laufzeit bis 2037 stehen für Konzeption, Realisierung, Betrieb, Wartung, Support und Weiterentwicklung der App maximal 3,4 Millionen Franken zur Verfügung. Dieser Betrag entspricht laut Bundeskanzlei dem maximal möglichen Volumen, nicht den tatsächlich vorgesehenen Ausgaben.

