04.05.2024

Cyberspionage

Chinesische Hacker greifen Parlamentsmitglieder an

Dies geht aus einer Anklageschrift des US-Justizministeriums gegen die Hackergruppe Advanced Persistent Threat 31 (APT 31) von Ende März hervor. Alle Betroffenen sind Mitglied der Inter-Parliamentary Alliance on China (Ipac). Darunter zählt SP-Nationalrat Fabian Molina.
Cyberspionage: Chinesische Hacker greifen Parlamentsmitglieder an
SP-Nationalrat Fabian Molina bestätigt, letzte Woche über die Erkenntnisse des FBI informiert worden zu sein. (Bild: Keystone/Anthony Anex)

Schweizer Parlamentarierinnen und Parlamentarier sind von einer Hackergruppe mit engen Verbindungen zum chinesischen Staatssicherheitsministerium angegriffen worden, berichtet die Schweiz am Wochenende. In einer Aktion, die Teil der chinesischen Grossoperation war, nahmen die Hacker im Winter 2021 insgesamt 122 Politikerinnen und Politiker in Europa ins Visier.

Alle Betroffenen sind Mitglied der Inter-Parliamentary Alliance on China (Ipac). SP-Nationalrat Fabian Molina (ZH) steht gemeinsam mit Mitte-Präsident Gerhard Pfister (ZG) der Ipac-Gruppe in der Schweizer Bundesversammlung vor. Molina bestätigte gegenüber der Schweiz am Wochenende, dass Ipac-Mitglieder letzte Woche über die Erkenntnisse des FBI über den systematischen chinesischen Hackerangriff von 2021 ins Bild gesetzt worden sind. (sda/spo)


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KOMMENTARE

Victor Brunner
04.05.2024 12:36 Uhr
Glaub ich kaum das NR Molina aus China gehackt wurde. Denke er hätte sofort zu einem totalen Boykott gegenüber China ausgerufen!
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