Weltweit surfen immer mehr Menschen mit Breitband im Internet: In den letzten fünf Jahren hat sich die Zahl der Breitband-Kunden mehr als verdoppelt. Anfang 2012 hatten 591 Millionen Menschen Zugang zum Breitband-Internet. Zwischen den Ländern gibt es jedoch grosse Unterschiede. In den Industrieländern verfügen 26 Prozent der Bevölkerung über Breitbandanschluss, wie die internationale Fernmeldeunion (ITU) in einem am Freitag in Genf veröffentlichten Bericht schreibt.
In den Entwicklungsländern betrage die Quote hingegen nur 4,8 Prozent. Grösstes Hindernis bilden laut ITU die Kosten - insbesondere in Afrika: Dort sei der Preis für den Breitband-Internetzugang im Durchschnitt drei mal so hoch wie das Monatseinkommen pro Einwohner.
Weltweit haben laut ITU mehr als fünf Milliarden Menschen keinen Zugang zum Internet oder sie können höchstens an öffentlichen Orten surfen. Wer dagegen Internetzugang hat, nutzt immer häufiger auch soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter: Die Zahl der aktiven Nutzer dieser Dienste hat ITU zufolge die Marke von einer Milliarde überschritten. (sda)

