10.07.2023

Autoinserate

Emil Frey AG setzt auf eigene Online-Plattform

Der Autohändler schaltet keine Anzeigen mehr auf AutoScout24 und setzt stattdessen auf Emilfrey.ch. Man wolle schauen, wie die Kundschaft reagiere.

Auf AutoScout24, dem führenden Online-Marktplatz für Occasion-Autos und Neuwagen in der Schweiz, finden sich keine Inserate mehr von Emil Frey. Der Autohändler experimentiere mit einer eigenen Online-Plattform, heisst es in einem Artikel des Wirtschaftsblogs Inside Paradeplatz (IP) vom Montag.

«Wir konzentrieren uns auf die sehr gut ausgebaute und in der Öffentlichkeit natürlich bekannte Emilfrey.ch», zitiert IP den Emil-Frey-Geschäftsführer Gerhard Schürmann. Es gehe nicht um die Kosten für die Inserate, die Autoscout24 kürzlich um 15 Prozent erhöht hat, sondern man wolle schauen, wie die Kundschaft auf die neue Strategie im Online-Handel reagiere. «Wenn man nie den Mut hat das zu überprüfen, wird man es nie wissen», so Schürmann weiter auf IP.

Das Unternehmen handelt mit Autos von Marken wie Alfa Romeo, Jaguar oder Toyota. Verwaltungsratspräsident der  Emil Frey Gruppe ist der frühere SVP-Nationalrat Walter Frey. (nil)


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KOMMENTARE

Max Röthlisberger
10.07.2023 17:26 Uhr
Das wird sich für die Emil Frey AG auf jeden Fall rechnen. Es sind auch noch andere Player am Studieren, wie man sich von den ins Jenseits programmierten Platformen wie Ricardo und Tutti verabschieden kann.
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