Das Internetunternehmen Myspace muss die Privatsphäre seiner Nutzer künftig besser schützen. In einer Einigung mit der US-Aufsichtsbehörde FTC erklärte sich Myspace am Dienstag bereit, seine Datenschutzbestimmungen unmissverständlich darzustellen.
Des Weiteren wird Myspace ein umfassendes Programm zum Schutz der Privatsphäre umsetzen und sich über die nächsten 20 Jahre hinweg dementsprechend prüfen lassen. Die FTC hatte Myspace vorgeworfen, trotz gegenteiliger Zusicherungen Daten von Nutzern weitergegeben zu haben.
Das 2003 gegründete Myspace galt über Jahre hinweg als äusserst populäres soziales Netzwerk, wurde dann aber von Facebook in den Schatten gestellt. Im vergangenen Jahr wurde es von Specific Media übernommen. (sda)

