29.07.2026

Supertext

Raiffeisen nutzt KI-Sprachplattform

Die Bank setzt auf KI-gestützte Übersetzungen und weitere Dienstleistungen der Zürcher Sprachtechnologie-Firma Supertext.

Die neue Lösung bündelt KI-Übersetzung, professionelle Sprachdienstleistungen und bestehendes Sprachwissen in einem Prozess, wie Supertext mitteilt. Mitarbeitende von Raiffeisen erhalten damit direkten Zugang zu KI-Übersetzungen und können bei Bedarf zusätzlich eine Prüfung durch Sprachfachleute in denselben Ablauf einbinden. Ziel sei es, Abläufe zu vereinfachen und die sprachliche Konsistenz über verschiedene Kanäle und Sprachen hinweg zu verbessern, heisst es weiter. «Wir schätzen die effiziente und konsistente Umsetzung der Lösung von Supertext in Bezug auf Datenschutz und Qualität», lässt sich Katja Montejano, laut Mitteilung zuständig für Übersetzungen bei Raiffeisen Schweiz, zitieren.

Supertext entwickelt, betreibt und hostet seine Sprach-KI nach eigenen Angaben vollständig in der Schweiz. «Die Zusammenarbeit mit Raiffeisen Schweiz zeigt, wie sich moderne Sprach-KI mit hohen Anforderungen an Compliance, Datensouveränität und Qualität erfolgreich verbinden lässt», sagt Supertext-CEO Sam Läubli laut Mitteilung.

Supertext ist 2024 aus der Fusion der Übersetzungsagentur Supertext mit dem KI-Startup Textshuttle hervorgegangen (persoenlich.com berichtete) und beschäftigt nach eigenen Angaben rund hundert Personen an den Standorten Zürich und Berlin.

Das Unternehmen gibt an, über 1500 Unternehmen und 500'000 aktive Nutzerinnen und Nutzer in Europa zu bedienen, darunter laut Mitteilung Axa, Swatch und Swiss Life sowie die Schweizer Armee und die Kantonsverwaltungen von Graubünden und Tessin. 2026 wurde Supertext mit dem GenAI Zurich Award ausgezeichnet, der herausragende Anwendungen generativer KI würdigt. (pd/nil)


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