13.02.2020

Interpunkt

Virtual Reality im Schulunterricht

Die Web- und Werbeagentur hat ein Virtual Reality Experiment einer Studentin unterstützt. Für ihre Masterarbeit an der Pädagogischen Hochschule Bern untersuchte sie die Möglichkeit, Fremdsprachen auf der Sekundarstufe I mit Hilfe von Virtual Reality zu unterrichten.
Interpunkt: Virtual Reality im Schulunterricht
Die Agentur aus Suhr stellt ihre VR-Brillen für den Test zur Verfügung. (Bild: zVg.)

Virtual Reality (VR) ermöglicht neuartige Wege im Lernprozess von abstrakten und schwer greifbaren Themen, wie es in einer Mitteilung von Donnerstag heisst. Realistische virtuelle Darstellungen liefern die nötigen visuellen Erklärungen und unterstützen dadurch den Lernerfolg.

Ob dies auch im Schulunterricht für das Erlernen von Fremdsprachen gilt, hat die Studentin Rachel Koller im Rahmen ihrer Masterarbeit überprüft. «Virtual Reality ermöglicht nahezu authentische Interaktionen mit der Umwelt. Ich habe untersucht, ob diese Art des Lernens sowie das Handling der Brillen sich in den klassischen Schulunterricht integrieren lassen», so Koller.

Die Web- und Werbeagentur Interpunkt unterstützte die Studentin mit acht Oculus Go VR-Brillen. Das Interesse an den Testresultaten sei nicht unbegründet, zumal die Interpunkt bereits für Schulungszwecke von Lernenden und Feuerwehren VR-Applikationen programmierte. «Die Mitverfolgung dieses Projekts liefert uns als Agentur spannende Erkenntnisse, die wir in die Entwicklung und Programmierung zukünftiger VR-Anwendungen einfliessen lassen», lässt sich Fabian Koch, Geschäftsführer Interpunkt, in der Mitteilung zitieren.

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Am Experiment haben Schülerinnen und Schüler der gemischten Sekundarklasse im 7. und 8. Schuljahr aus Unterseen teilgenommen. Durch die Interaktion mit der Sprachapplikation auf den VR-Brillen trainierte die Klasse ihre Aussprache und erweiterte den Wortschatz. Das Fazit von Koller nach sechs Lektionen sei eindeutig: «Die Oculus Go Brillen haben eine angenehme Grösse und lassen sich optimal für konkrete Sequenzen in den Unterricht integrieren. Die Schülerinnen und Schüler hatten Spass.»

Nebst dem Spassfaktor zeigen die Tests laut Mitteilung auch Lernfortschritte bei den Jugendlichen. Koller führt diese Erfolge auf die Kombination von visuellen und mündlichen Interaktionen in authentischen Situationen zurück. Die Studentin sei überzeugt, dass Virtual Reality überzeugende Argumente für die gezielte Integration in den Schulunterricht liefert.

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Verantwortlich für das Projekt: Rachel Koller, Studentin PH Bern; verantwortlich bei Interpunkt: Fabian Koch (Geschäftsleitung & Beratung), Daniela Andres (Beratung & Projekt). (pd/lol)



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