25.05.2023

Eurovision Song Contest

162 Millionen Zuschauer schalteten ein

Die Veranstalter haben eine Zuschauerauswertung für die diesjährige Ausgabe des Wettbewerbs vorgelegt. In Island etwa lief praktisch jedes vorhandene TV-Gerät.
Eurovision Song Contest: 162 Millionen Zuschauer schalteten ein
Erreichte am Eurovision Song Contest 2023 den 20. Platz: der Schweizer Remo Forrer. (Bild: SRF/EBU/Sarah Louise Bennett)

Wie die Europäische Rundfunkunion (EBU) in Genf bekannt gab, sahen insgesamt mindestens 162 Millionen Menschen die drei Eurovision-Song-Contest-Liveshows Mitte Mai. Dabei stützt sich die EBU auf Zahlen aus 38 öffentlich-rechtlichen Medienmärkten. Die 162 Millionen Zuschauer sind eine Million mehr als die 2022 vorgerechneten.

Beim Finale am 13. Mai waren im Gastgeberland Vereinigtes Königreich zum Beispiel durchschnittlich 9,9 Millionen vor dem Fernseher dabei – so viele wie noch nie in Grossbritannien. Das sei ein Anstieg von 12 Prozent gegenüber 2022 gewesen.

In Schweden mit etwa zehn Millionen Einwohnern gab es ein durchschnittliches TV-Publikum von 2,3 Millionen Zuschauern für die Halbfinals und die Finalshow.

Rekordverdächtig war die ESC-Einschaltquote wie immer im kleinen Island: Etwa 99 Prozent aller Fernsehenden verfolgten dort den ESC. In Norwegen waren es etwa 88 Prozent, in Finnland 86 und in Schweden 82 Prozent. Auf dem offiziellen YouTube-Kanal verfolgten das Grand Final insgesamt 7,6 Millionen Menschen live.

«Online verzeichneten die digitalen Plattformen des Eurovision Song Contest Rekordbeteiligungen», führte die EBU aus. So habe es etwa 540 Millionen Aufrufe offizieller Videos auf TikTok, Twitter, Instagram und Facebook gegeben – «fast doppelt so viele wie im Jahr 2022». Auf TikTok habe es zudem 4,8 Milliarden Aufrufe von Clips mit dem Hashtag #Eurovision2023 gegeben.

«Der Eurovision Song Contest hat wieder einmal bewiesen, dass die öffentlich-rechtlichen Medien die Macht haben, die Welt durch Musik mit einer globalen Reichweite zu vereinen, auf die wir sehr stolz sind», sagte der sogenannte Executive Supervisor des ESC, Martin Österdahl, laut Mitteilung.

Der 67. Eurovision Song Contest (ESC) wurde von der BBC in Liverpool ausgerichtet. Die Briten waren für die Ukraine eingesprungen, weil in dem vom russischen Angriffskrieg heimgesuchten Vorjahressiegerland keine grosse Unterhaltungsshow stattfinden kann.

Schweden gewann zum siebten Mal den Wettbewerb – zum zweiten Mal nach 2012 mit der Sängerin Loreen (persoenlich.com berichtete). (sda/dpa)


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