18.11.2013

Oper

Der "Opera di Roma" droht Bankrott

Belegschaft droht mit Streik.

Der römischen Oper droht der Bankrott. Die Verluste der "Opera di Roma" sind rasant gestiegen. Das italienische Kulturministerium hat ein Verfahren in die Wege geleitet, um das Opernhaus unter Aufsicht eines von der Regierung beauftragten Sonderverwalters zu stellen.

Das römische Opernhaus schreibt seit Jahren hohe Verluste, da die Zahl der Aufführungen in den vergangenen Jahren gesunken ist, berichteten italienische Medien. Ins Kreuzfeuer der Kritik ist Intendant Catello De Martino geraten. Er war vom ehemaligen römischen Bürgermeister Gianni Alemanno zur Sanierung des Opernhaus eingesetzt worden. Unter seiner Führung seien jedoch viele Ausgaben noch stärker gestiegen, berichteten italienische Medien.

Neun Millionen Euro Verluste hat das Opernhaus angesammelt. Die Belegschaft befürchtet Stellenkürzungen und droht mit Streik. "Wir wollen nicht die Kosten für die schlechte Theaterverwaltung zahlen", betonten Gewerkschaftssprecher. (sda)


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