29.07.2020

VBZ

Keine Flaggen an Trams und Bussen mehr

Mit der Beflaggung ihrer Fahrzeuge werben die VBZ für besondere Anlässe. Weil beim Anbringen der Fahnen auf den Fahrzeugdächern die geltenden Arbeitssicherheitsvorschriften nicht eingehalten werden können, verzichten die VBZ bis auf Weiteres auf diese Tradition.
VBZ: Keine Flaggen an Trams und Bussen mehr
Wird für eine Weile wohl nicht zu sehen sein: Fahnen auf einem 15er-Tram in Zürich. Hier anlässich des Europatages am 5. Mai 2000. (Bild: Keystone/Michele Limina)

Die Sicherheit der Kundinnen und Kunden und ihrer Mitarbeitenden habe für die VBZ Priorität, schreibt diese in einer Mitteilung vom Mittwoch. Aus diesem Grund werden Sicherheitsvorschriften und Arbeitsschutzbestimmungen regelmässig überprüft und bei Bedarf angepasst und verbessert.

Das gelte auch für die Sicherheitsvorschriften bei der Beflaggung von VBZ-Fahrzeugen: «Die geltenden Vorgaben der Suva können die VBZ mit der Art und Weise, wie sie die Fahnen bisher angebracht haben, nicht mehr vollumfänglich einhalten», schreibt die VBZ.

Bis auf Weiteres verzichten die VBZ aus Gründen der Arbeitssicherheit auf die traditionelle Beflaggung der Fahrzeuge. Sie nehmen das zum Anlass, ihr Beflaggungskonzept grundsätzlich zu überprüfen.

Dabei würden sichere Alternativen zur Anbringung von Fahnen und die entsprechenden Kosten evaluiert. Es sollen laut Mitteilung aber auch neue Ideen gesucht werden, die dem feierlichen Charakter der Anlässe ebenso gut Rechnung tragen. Dazu wird dieses Jahr ein Ideenwettbewerb ausgerufen, an dem sich die Bevölkerung mit ihren Ideen einbringen kann. (pd/lol)



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Kommentare

  • Annemarie Ammann, 30.07.2020 11:39 Uhr
    Ich finde es bedenklich, wenn die Stadt Zürich nicht mehr in der Lage ist, Fähnchen an Trams und Bussen, zur Feier unseres Nationalfeiertags, anzubringen. Wo sind die innovativen Mitarbeiter/innen, die das Problem mit Elan lösen dürfen?
  • Andi Neukomm, 30.07.2020 10:36 Uhr
    Sommerloch oder 1. April-Scherz?
  • Zweidler Thomas, 29.07.2020 15:40 Uhr
    Wahrscheinlich geht es um die Nähe zur stromführenden Oberleitung beim Anbringen der Flaggen. Da könnte ein gefährlicher Lichtbogen entstehen, welcher den Mitarbeiter/in sogar töten könnte.
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