Mario Vargas Llosa, 77, peruanisch-spanischer Literaturnobelpreisträger, ist mit seinen eigenen Werken unzufrieden. "Ich habe ein grosser Schriftsteller sein wollen, aber ich bin keineswegs davon überzeugt, dass mir das auch gelungen ist", sagte der Autor der spanischen Zeitung "El Mundo".
Die zahlreichen Literaturpreise und Auszeichnungen, die er erhalten habe, sagten nichts darüber aus, ob er es auch wirklich geschafft habe, das zu schreiben, was er schreiben wollte.
Vargas Llosa war im Jahr 2010 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet worden. Zu seinen Werken gehören unter anderem die Romane "Tante Julia und der Kunstschreiber" (1977), "Das Fest des Ziegenbocks" (2000) und "Das böse Mädchen" (2006). (Süddeutsche/as)
09.09.2013
Literatur
Mario Vargas Llosa ist mit seinen Werken unzufrieden
Peruanischer Nobelpreisträger hadert mit sich selbst.
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