30.06.2022

Sonart

Musikschaffende wollen bessere Bedingungen

Der Verband der Musikschaffenden Schweiz integriert ausserdem die Film- und Medienkomponierenden.

Der Berufsverband der freischaffenden Musiker und Musikerinnen (Sonart) integriert die Film- und Medienkomponierenden (Smeca). Ausserdem fordert Sonart bessere berufliche und soziale Bedingungen für Musikschaffende.

Auf 1. Juli schlüpfen die rund 100 Mitglieder aus dem Bereich Film- und Medienmusik des Verbands SMECA unter die Fittiche von Sonart, wie Sonart am Donnerstag mitteilte. Der Verband schafft damit einen neuen Fachbereich, was eine «spannende Bereicherung für den Verband und seine Mitglieder bedeutet», heisst es in der Mitteilung.

Zudem legt Sonart ein Sieben-Punkte-Programm vor, das einer sozial- und berufspolitischen Kampagne gleichkommt. Darin fordern die Musikschaffenden bessere soziale und berufliche Rahmenbedingungen im Kulturbereich.

So sollen Selbstständigerwerbende bei Lohnausfall besser geschützt und die Covid 19-Massnahmen weitergeführt werden. Zudem will der Verband Honorarrichtlinien für alle Musiksparten.

Einen weiteren Schwerpunkt setzt Sonart beim Thema Streaming und Urheberschutz. Ähnlich wie für den Film brauche die Schweiz eine «Lex Streamingplattformen», womit auf den Plattformen auch der Anteil schweizerischer Musik erhöht werden soll. (sda/cbe)



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