Musikalben sollen ab dem 10. Juli weltweit grösstenteils nur noch freitags erscheinen. Labels, Handel, Künstler und andere Beteiligte hätten sich auf dieses Datum verständigt, teilte der Verband der Musikindustrie IFPI am Donnerstag mit.
Der Verband hatte eine entsprechende Einigung bereits im Februar verkündet, damals aber erklärt, dass alle Beteiligten Zeit bräucht n, sich auf die Umstellung vorzubereiten. Der einheitliche Erscheinungstag gilt für alle Formate - CDs, Platten, digitale Downloads und Streaming.
"Wir denken, dass ein globaler Erscheinungstag die Realitäten des aktuellen weltweiten Musikgeschäfts widerspiegelt", erklärte der Chef der Concord Music Group, Glen Barros, bei dem Musikgrössen wie Paul McCartney oder Paul Simon unter Vertrag stehen. Letztlich würden alle Seiten von der Umstellung profitieren, hiess es vom IFPI.
Der neue Erscheinungstag betrifft 45 Märkte, darunter elf Länder. Auch die Schweiz und Australien zählen dazu, wo Freitag auch bislang der
traditionelle Erscheinungstag war. In den USA und Kanada war es bislang dagegen der Dienstag, in Grossbritannien und Frankreich der Montag. In Japan sollen die Werke globaler Künstler künftig auch freitags erscheinen, Alben mit einem Fokus auf den heimischen Markt sind dagegen nicht daran gebunden. (sda)
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