Wie CH Media berichtet, beantwortete Fischer schriftlich Fragen des Ostschweizer Wirtschaftsportals «Der Leader». Wenige Stunden nach Publikation wurde das Interview wieder gelöscht – offenbar auf Druck der Fischer-Seite. Es hätte erst nach der laufenden Eishockey-WM erscheinen sollen.
Im Interview erklärte Fischer, er sei «über meinen eigenen Optimismus, über mein Vertrauen in Mitmenschen» gestolpert – nicht über die Urkundenfälschung, für die er verurteilt worden ist. Die Entlassung sei «ein tiefer Einschnitt» gewesen.
Trotz Verurteilung und Jobverlust bleibt Fischer als Motivationsredner gefragt. Ende Juni tritt er am «Unternehmertag» in Vaduz auf – Referatstitel: «Resilienz im Sturm».
Fischer war Anfang Mai entlassen worden, nachdem durch SRF-Recherchen publik wurde, dass er vor den Olympischen Spielen 2022 in Peking ein Corona-Impfzertifikat gefälscht hatte. Dafür wurde er später zu einer Busse von 40'000 Franken verurteilt (persoenlich.com berichtete). (cbe)

