06.04.2021

Rassismus

SRG beendet Zusammenarbeit

Die Person, die den FCB-Spieler Aldo Kalulu rassistisch beleidigte, konnte ausfindig gemacht werden. Sie war im Auftrag der SRG an der TV-Liveproduktion beteiligt.
Rassismus: SRG beendet Zusammenarbeit
FCB-Spieler Aldo Kalulu wurde im Spiel gegen den FC Vaduz rassistisch beleidigt. (Bild: Keystone/Patrick Straub)

Während eines Spielunterbruchs der Super-League-Partie FC Basel gegen FC Vaduz vom Ostermontag, war in der Fernsehübertragung eine rassistische Äusserung zu hören. Die Aussage, die sich gegen den FCB-Stürmer Aldo Kalulu richtete, wurde über ein Aussenmikrofon am Spielfeldrand aufgenommen. Interne Abklärungen der SRG haben ergeben, dass eine Drittperson, die an der Liveproduktion beteiligt war, den rassistischen Kommentar äusserte. Die Person arbeitet für eine externe Firma, die im Auftrag der SRG im Einsatz war.

Die SRG duldet in keiner Weise Rassismus oder Diskriminierung, wie sie in einer Stellungnahme schreibt. Rassistische Äusserungen oder Handlungen werden nicht toleriert und haben Konsequenzen. Darum wird die SRG mit dem Unternehmen ab sofort kein Auftragsverhältnis mehr eingehen.

Die SRG entschuldigt sich in aller Form beim FCB-Spieler Aldo Kalulu, dem FC Basel und dem Publikum für die rassistischen Äusserungen. (pd/lom)



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Kommentare

  • Ivan Keller, 08.04.2021 13:56 Uhr
    Und wieso wird der Namen des Unternehmens nicht genannt?
  • Andi Neukomm, 07.04.2021 10:06 Uhr
    Unverständlicher Entscheid, dass das SRF den Vertrag mit dem Unternehmen auflöst, wenn es EIN einzelner Mitarbeiter war!
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