03.03.2022

Solidaritätstag

Über eine Million Franken für die Ukraine

In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Roten Kreuz haben 31 Privatradios einen Spendentag durchgeführt. Die Erwartungen seien deutlich übertroffen worden, hiess es von Seiten der Verantwortlichen.
Solidaritätstag: Über eine Million Franken für die Ukraine
31 Schweizer Privatradios haben an einem gemeinsamen Spendentag über eine Million Franken für die Ukraine gesammelt. (Bild: zVg)

Die Schweizer Privatradiolandschaft zeigte am Mittwoch für einen gemeinnützigen Zweck «eine überwältigende Einheit», wie es in einer Mitteilung des Verbands Schweizer Privatradios (VSP) heisst. Alle Radios berichteten über den ganzen Tag ausführlich über den Notstand in der Ukraine (persoenlich.com berichtete).

Die Erwartungen sind laut Florian Wanner, Leiter Radio bei CH Media, deutlich übertroffen worden: «Wir konnten über eine Million Franken Spenden für die Menschen in Not sammeln. Die Schweizerinnen und Schweizer haben ihre Solidarität für die Ukraine deutlich gezeigt und ein klares Zeichen gesetzt.»

Nebst dem Bundespräsidenten Ignazio Cassis sprachen viele Prominente wie Lo & Leduc, Beatrice Egli, Dominique Gisin, Stefanie Heinzmann, Stress, Anna Rossinelli, Linda Fäh, Christa Rigozzi und weitere ihre Solidarität für die Menschen in der Ukraine aus. Auch Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew, und sein Bruder Wladimir Klitschko waren live aus Kiew zu hören. Einschaltungen von Hörerinnen und Hörer aus der Community ergänzten das Programm.

Grosse Solidarität

Der gemeinsame Solidaritätstag der 31 Privatradios wurde innert kürzester Zeit organisiert und umgesetzt, wie es weiter heisst. Die Moderatorinnen und Moderatoren hätten nicht nur am Mikrofon mit viel Herzblut mobilisiert, sondern auch auf ihren persönlichen Social-Media-Kanälen. «Es ist sehr beeindruckend zu sehen, wie man mit viel Leidenschaft und den gebündelten Kräften aller Privatradios und dem Schweizerischen Roten Kreuz eine solche Solidaritätsaktion auf die Beine stellen kann. Es macht uns überglücklich, dass wir den Familien in Not nun helfen können», wird Roger Spillmann, Chief Radio Officer bei Radio Energy, zitiert.

Markus Mader, Direktor des Schweizerischen Roten Kreuzes, ergänzt: «Die Situation wird immer dramatischer und bedrückt uns alle. Die riesige Solidarität, die am Spendentag gezeigt wurde, wird enorm geschätzt und wird direkt dem Ukrainischen Roten Kreuz weitergegeben. Die Hilfe wird dringend benötigt.»

Auch die Glückskette organisiert in Zusammenarbeit mit der SRG einen nationalen Solidaritätstag zugunsten der ukrainischen Bevölkerung, und zwar am Mittwoch, 9. März. (pd/cbe)



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