01.08.2022

NZZ am Bellevue

Weshalb das Gastrolokal in Sommerpause ist

Seit Juli und noch bis Ende August ist das Premium-Lokal von Michel Péclard und Florian Weber geschlossen. «Wir nutzen die Pause für kleinere bauliche Anpassungen», so das Unternehmerduo von Pumpstation Gastro.
NZZ am Bellevue: Weshalb das Gastrolokal in Sommerpause ist
Ab September wieder geöffnet: das Lokal «NZZ am Bellevue». (Bild: Steven Kohl/genussfotograf.ch, Tim Frei)
von Tim Frei

Wer derzeit an der Theaterstrasse im «NZZ am Bellevue» einen erfrischenden Cocktail, einen Spiess oder ein vegetarisches Menü geniessen möchte, muss sich noch etwas gedulden. Grund: Das Gastrolokal ist seit Anfang Juli und noch bis Ende August in Sommerpause, wie einem Schild ausserhalb des Gebäudes zu entnehmen ist.

«Im Juli und August sind Clubs aufgrund des schönen Wetters und der Ferienzeit generell nicht gut besucht – viele Clubs legen daher wie wir für diese Monate eine Sommerpause ein», so Michel Péclard und Florian Weber auf Anfrage von persoenlich.com. Das Duo, das mit seinem Unternehmen Pumpstation Gastro das Premium-Lokal betreibt, ergänzt: «Dazu kommt, dass wir mit dem ‹NZZ am Bellevue› für den Restaurantbetrieb untertags nur einen Innenraum und eine sehr kleine Terrasse verfügbar haben. Wir nutzen die Pause deshalb für kleinere bauliche Anpassungen und setzen unser Personal zurzeit in jenen Betrieben ein, in denen Hochbetrieb herrscht.»

Auch das «Forum» der NZZaS pausiert

Eine Sommerpause hat auch das «Forum» der NZZ am Sonntag eingelegt, das von Chefredaktor Jonas Projer jeden zweiten Dienstag im «NZZ am Bellevue» moderiert wird. Ein definitives Datum, wann das «Forum» zurückkehrt, ist gemäss NZZ-Kommunikationschefin Karin Heim noch nicht klar. «Geplant ist aber, dass das erste Forum nach der Sommerpause im September stattfindet.» 

Im September 2021 wurde das Lokal von Péclard und Weber eröffnet (persoenlich.com berichtete). Die NZZ ist diese Kooperation mit dem Unternehmerduo eingegangen, «damit wir mit unserer Marke und unseren Angeboten präsent sein können», so Heim weiter. «Als NZZ müssen wir uns immer wieder überlegen, wie wir unsere Zielgruppen sowie künftige Abonnentinnen und Abonnenten ansprechen können. Das kann auch über solche Präsenzen geschehen. Es ist aber klar: Ins Gastrogeschäft werden wir nicht einsteigen, und wir werden auch keine eigenen Gastrolokale betreiben.»



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