23.12.2019

Metzger Rottmann Bürge

Agentur schickt Gülsha Adilji ins Kloster

Im Rahmen der Kampagne «Schweizer Pärke – kleine Weltwunder» hat sich die TV-Moderatorin und Autorin auf stille Gebete und Meditation eingelassen.
Metzger Rottmann Bürge: Agentur schickt Gülsha Adilji ins Kloster
Gülsha Adilji, Moderatorin, Autorin und Künstlerin, im Unesco-Welterbe-Kloster St. Johann. (Bilder: Keystone)

Vom 13. bis 15. November empfingen die Benediktinerinnen des Klosters St. Johann eine Frau in ihren Reihen, die auf den ersten Blick so gar nicht ins klösterliche Leben passt. Gülsha Adilji – Moderatorin, Autorin, Kleinkünstlerin und bekennende Atheistin – hatte sich in den Medien wiederholt kritisch über Religionen geäussert. Prinzipiell. Und ohne für die eine oder andere Religion Partei zu ergreifen. Dennoch musste Gülsha nicht zweimal überlegen, als sie von der Erlenbacher Agentur Metzger Rottmann Bürge angefragt wurde, der Einladung von Schwester Domenica Dethomas ins Kloster St. Johann im Naturpark Biosfera Val Müstair zu folgen.

«Ich pendle zurzeit zwischen Zürich und Berlin. Die Einladung von Schwester Domenica hat mich geehrt: Vom totalen Chaos und Stress in diesen Grossstädten an diesen Kraftort», wird Adilji in der Mitteilung zitiert. «Ich durfte drei Tage mit der Klostergemeinschaft verbringen und habe dadurch einen intimen Einblick in das Leben der Benediktinerinnen erhalten. Ich hatte grossen Respekt davor, mich auf die völlige Stille einzulassen.»

Doch kam es anders. «Die Mauern des Klosters haben mich nicht eingeengt, sondern vor Unwichtigem des Stadtlebens bewahrt. Mir war während der ganzen Zeit keine Sekunde langweilig. Schwester Domenica und ich haben uns von Anfang an auf einer speziellen Ebene verstanden. Sie ist sehr feinfühlig und empathisch, was weltliche Wünsche und Neigungen anbelangt: lachen, singen, diskutieren und auch einmal etwas ausschweifend sein. Wir haben beide eine verrückte, leicht rebellische Seite. So habe ich erfahren, dass ich als Atheistin nicht in den Himmel kommen werde, sondern ins Fegefeuer hineintanzen werde.»

Für Gülsha Adilji öffneten sich Türen des Klosterlebens, die Besuchern sonst verschlossen bleiben. An der Seite von Schwester Domenica Dethomas erlebte sie den klösterlichen Tagesablauf vom ersten Morgengebet über das gemeinsame Essen, Arbeiten und Lesen. Auch für die Schwestern, die normalerweise unter sich sind, eine neue Erfahrung. So lernte Gülsha weit weg von Alltagshektik und Social-Media-Glamour die kleinen Weltwunder der Klostertradition und -kultur aus nächster Nähe kennen.

Kleine Weltwunder in den Schweizer Pärken

Die Einladung Gülsha Adiljis ins Kloster St. Johann im Naturpark Biosfera Val Müstair erfolgte im Rahmen der Kampagne «Kleine Weltwunder», die von Metzger Rottmann Bürge im Auftrag des Bundesamts für Umwelt Bafu für die Schweizer Pärke geführt wird. Mit der nationalen Kampagne wird die natürliche und kulturelle Vielfalt der 18 Pärke in den Fokus der Schweiz gerückt und zum Entdecken der unzähligen «kleinen Weltwunder» eingeladen.

Als Teil der Kampagne werden in regelmässigen Abständen Persönlichkeiten in einen der Schweizer Pärke eingeladen, um ein solches «kleines Weltwunder» auf persönliche Art zu erleben.

Verantwortlich beim Bundesamt für Umwelt Bafu: Matthias Stremlow (Chef Sektion Ländlicher Raum), Christoph Grosjean-Sommer (Projektleiter Kommunikationskampagne Schweizer Pärke); verantwortlich beim Netzwerk Schweizer Pärke: Mireille Rotzetter und Liza Nicod (Co-Bereichsleitung Kommunikation & Marketing), Morgane Bruni (Praktikantin Kommunikation & Marketing); verantwortlich bei Metzger Rottmann Bürge: Christoph Bürge (Strategie), Michael Rottmann, Dominic Wirz, Janine Aebischer, Elgee Wee und Vero Futterknecht (Kreation), Silvan Metzger, Bettina Righetto, Katharina Pivonka, Lara Roos (Beratung). (pd/cbe)

 



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Kommentare

  • Rainer Schumacher, 24.12.2019 09:45 Uhr
    Sehr gut! Ich bin selber benediktinisch geprägt (8 Jahre Stiftsschule Engelberg, 1943 - 1951) - Frohe Weihnachten!

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